Klage wegen Vista-Downgrade auf XP abgewiesen

Windows Vista Ein Gericht in Seattle hat eine Klage gegen Microsoft abgeschmettert, in der dem Unternehmen vorgeworfen wurde, durch die Erhebung einer Gebühr für das "Downgrade" von Windows Vista auf XP gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen zu haben. Die von einer Kalifornierin eingeleitete Sammelklage sollte klären, ob Microsoft seine Marktmacht missbrauchte, um durch die Popularität von Windows XP mit dem Downgrade von Windows Vista zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Zuvor hatte die Kundin nach dem Kauf eines neuen Lenovo-Laptops knapp 60 US-Dollar für ein Downgrade von Vista auf XP zahlen müssen, berichtet 'SeattlePI'.

Die zuständige Richterin sah allerdings keine Verletzung des Wettbewerbsrechts, weil die Kundin ihren Computer von Lenovo erworben hatte und nicht von direkt von Microsoft. Ihrer Auffassung nach liegt daher kein Fall von Täuschung beziehungsweise von unrechtmäßiger Bereicherung auf Seiten von Microsoft vor.

Tatsächlich habe die Kundin letztlich sogar zwei Betriebssysteme zum Preis von einer Lizenz erhalten. Microsoft hatte im Zuge der Markteinführung von Windows Vista ein kostenloses Downgrade auf Windows XP angeboten. In einigen Fällen berechneten die Hardware-Partner ihren Kunden dennoch Gebühren, die sie mit zusätzlichem Verwaltungs- und Logistikaufwand begründeten. Microsofts Anwälte begrüßten die Entscheidung des Gerichts.
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