Schweizer Bundesbeamte wollen kein Windows Vista
Wie der 'Tagesanzeiger' berichtet, haben das Justiz- und Polizeidepartement, das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, das Departement des Innern und das Finanzdepartement einen entsprechenden Antrag eingereicht.
Eigentlich sollten die insgesamt 30.000 Computerarbeitsplätze der Schweizer Behörden auf Windows Vista umgestellt werden, wofür in einem sehr langwirigen Prozess bereits die entsprechenden Hardware-Upgrades durchgeführt wurden.
Die verschiedenen Behörden werfen sich nun gegenseitig vor, das Upgrade auf Vista teilweise absichtlich verschleppt zu haben, weil manche Mitarbeiter angeblich kein Interesse an der Nutzung von Vista gehabt hätten. Die oben genannten Behörden wollen nun den direkten Umstieg auf Windows 7 durchsetzen.
Um dieses Ziel zu erreichen, wären zusätzliche finanzielle Aufwendungen nötig, die vorab auf ungefähr 43,5 Millionen Franken beziffert werden, was umgerechnet rund 28,4 Millionen Euro entspricht. Bis die Entscheidung über einen breit angelegten Wechsel auf Windows 7 gefällt wird, kommt in den einzelnen Behörden ein Misch-Masch aus Windows XP, Windows Vista und teilweise auch Windows 7 zum Einsatz.
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