Deutsches 4G-Netz: 2 Unbekannte bei der Auktion
Branchenkenner spekulieren bereits: So könnte es sich möglicherweise um Kabelnetzbetreiber, internationale Mobilfunkunternehmen oder Finanzinvestoren handeln. Sie alle wollen die frei gewordenen Frequenzen nutzen, die durch die Umstellung vom analogen auf digitalen Rundfunk entstanden sind (digitale Dividende).
Laut der Bundesnetzagentur werden in den nächsten sechs Wochen die eingereichten Anträge überprüft. Mit der Auktion wird dann voraussichtlich im zweiten Quartal begonnen. Das Ziel der Versteigerung soll es sein, die Breitbandversorgung in ländlichen Gebieten zu verbessern und somit allen Bürgern einen Zugang zum schnellen Internet zu ermöglichen.
Als vor zehn Jahren die Frequenzen für das heutige UMTS-Netz versteigert wurden, herrschte auf dem Markt eine Goldgräberstimmung, die zu einem Rekorderlös über 50 Milliarden Euro führte. Diesmal sind noch mehr Frequenzen zu versteigern, jedoch wird nur mit Erlösen im einstelligen Milliarden-Bereich gerechnet, berichtet 'heise.de'.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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