118000: Angerufen werden ohne Nummer-Preisgabe
Nutzer können über eine Webseite ihren Namen und ihre Telefonnummer hinterlegen und so sicherstellen, nur für erwünschte Gesprächspartner erreichbar zu sein. Telefonnummern müssen nicht mehr in einem öffentlichen Verzeichnis, bei der Telefonauskunft oder in Internetsuchmaschinen preisgegeben werden.
Das Gespräch wird weitervermittelt, ohne, dass der Anrufer die Nummer erfährt. Die Durchstellung von Telefonaten kann auch auf bestimmte Personen oder Gruppen eingegrenzt werden. "Mit 118000 kann jeder selbst entscheiden, wer ihn sprechen kann und wer nicht. Lästige Werbeanrufe können von vorn herein abgeblockt werden", sagte Klaus Harisch, Vorstandsvorsitzender von GoYellow Media.
Neben Mobilfunk- und Festnetznummern können Verbraucher zusätzlich ihre Kraftfahrzeug-Kennzeichen eintragen. So können sie beispielsweise von der Polizei oder von Nachbarn informiert werden, bevor ihr Fahrzeug abgeschleppt wird.
Ein spezieller Konfigurator wird dem Verbraucher in den nächsten Wochen noch weitere Möglichkeiten bieten, seine persönliche Erreichbarkeit zu steuern, hieß es. Dann können beispielsweise zu bestimmten Uhrzeiten bestimmte Personengruppen zugelassen oder ausgeschlossen werden oder Benutzernamen bei Internetportalen als zusätzliche Kontaktmöglichkeit eingetragen werden.
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