EU-Urteil: Toshiba wehrt sich gegen Geldstrafe

Wirtschaft & Firmen Der japanische Elektronikkonzern Toshiba wurde von der EU wegen Verletzung des Kartellrechts durch Absprachen bei Netztransformatoren zu einer Geldstrafe verurteilt. Gegen diese Entscheidung der EU-Kommission will sich Toshiba nun wehren. Insgesamt wurde gegen sechs Unternehmen eine Strafe von 67,6 Millionen Euro verhängt. Abgesehen von Toshiba wurden auch die japanischen Unternehmen Fuji und Hitachi wegen mündlicher Marktabsprachen für schuldig befunden.

Die europäischen und japanischen Entscheidungsträger sollen laut einem Artikel von 'Futurezone' die Vereinbarung geschlossen haben, sich nicht in den jeweils anderen Markt einzumischen.

Im Hause Toshiba sieht man wegen dieser Absprache keine Verletzung des EU-Wettbewerbsrechts gegeben. Nun wird eine Aufhebung der Strafe angestrebt.
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