China: Opera Mini erhält chinesischen Filter-Proxy

Browser Die Entwickler von Opera haben am vergangenen Freitag die aktuelle Version des Opera Mini in China veröffentlicht. Damit können die Anwender wegen des verwendeten Proxy-Servers nicht mehr auf die von der Regierung blockierten Webseiten zugreifen. Um die Inhalte den Benutzern in möglichst kurzer Zeit auf den Bildschirm bringen zu können, kommt beim Opera Mini ein Proxy-Server zum Einsatz. Dieser Server komprimiert die Inhalte und ermöglicht somit einen schnelleren Aufbau der Webseiten.

Bislang konnten die Nutzer uneingeschränkt auf die Inhalte im Netz zugreifen. Ab sofort verwendet der Opera Browser jedoch einen Server in China, der Zugriffe auf bestimmte Webseiten blockiert.

Die Entwickler von Opera sehen darin einen Vorteil im Hinblick auf die Geschwindigkeit. Schließlich mussten die bisherigen Inhalte über internationale Proxy-Server komprimiert werden. Zudem habe dies auch einen finanziellen Vorteil, heißt es in einem Artikel von 'BBC'.

Am vergangenen Montag hat der Browser-Hersteller Opera die Unite-Technologie fertiggestellt und ermöglicht den Nutzern damit, Inhalte von ihrem Rechner im Netz zu veröffentlichen.
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