Microsofts SenseCam geht in Massenproduktion

Peripherie & Multimedia Die ursprünglich von Microsoft entwickelte SenseCam geht jetzt bei dem britischen Unternehmen OMG in die Massenproduktion. Das Gerät wurde als Hilfsinstrument für Alzheimer-Patienten erdacht. OMG will das Produkt unter dem Namen ViconRevue nun aber auch für die Nutzung in anderen Bereichen vermarkten. Sie könnte beispielsweise für Blogger interessant sein, die zeitweise viel über ihren Alltag ins Netz übertragen wollen. Die Kamera würde dafür das nötige Bildmaterial liefern.



Das Gerät wird dafür an einer Kordel um den Hals getragen. Alle 30 Sekunden nimmt der an der Vorderseite liegende Kamera-Sensor automatisch ein Bild auf. Integriert sind außerdem Beschleunigungs- und Lichtsensoren, die für zusätzliche Aufnahmen sorgen sollen, wenn der Nutzer sich zügig bewegt und so sein Umfeld schnell ändert.

1 Gigabyte integrierter Speicher soll dafür sorgen, dass die ViconRevue bis zu 30.000 Bilder in Folge speichern kann. Die Idee dahinter kam Microsoft-Forschern vom Entwicklungszentrum im britischen Cambridge, nachdem man Studien ausgewertet hatte, die belegen, dass Alzheimer-Kranke ihr Langzeitgedächtnis verbessern können, wenn sie ihren Alltag anhand solcher Aufnahmen noch einmal nachvollziehen.
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