Intel beendet Rechtsstreit um Core 2 Duo-Technik
Der Fall sollte eigentlich gestern vor Gericht verhandelt werden. Kurz zuvor vermeldeten beide Parteien jedoch, dass man eine Einigung erzielt habe. Konkrete Inhalte zu dem Abkommen wurden nicht veröffentlicht. Offenbar konnte Intel aber ein Lizenzabkommen abschließen.
Die Universität hatte bemängelt, dass Intel Technologien einsetzte, die 1998 von ihrem Professor Gurindar Sohi entwickelt wurden. Daraufhin reichte man im Februar 2008 eine Klage gegen den Konzern ein. Intel sah sich jedoch berechtigt, die Forschungsergebnisse ohne Lizenzverträge zu verwenden, weil man Sohis Arbeit mit Sachspenden im Wert von 90.000 Dollar unterstützt hatte.
Intels Argumentation wurde kürzlich aber von der Bezirksrichterin Barbara Crabb zurückgewiesen. Sie erklärte, dass in den Vereinbarungen zur Forschungsförderung zwischen Intel und der Universität keine direkte Übergabe der Arbeitsergebnisse der Wissenschaftler vereinbart war. Weitere Details wollte sie im Rahmen eines ordentlichen Prozesses klären.
Intel erkannte daraufhin offenbar, dass man nicht als Gewinner auf der Auseinandersetzung hervorgehen würde und strebte eine Einigung an. Um welche Technologien es im Detail ging, wurde nicht genau bekannt. Den Verlautbarungen zufolge geht es um Techniken, mit denen Prozessoren bei einer Leistungssteigerung stromsparender gestaltet werden können.
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