US-Kartellwächter wollen Intel genau überprüfen
Wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens wurde der Halbleiterkonzern Intel von der EU zur Zahlung einer Geldstrafe in der Höhe von 1,06 Milliarden Euro verurteilt. Intel ist hierbei der Meinung, dass die Höhe der auferlegten Strafe in keinem Verhältnis zu den Vergehen des Unternehmens stehe. Infolgedessen forderte Intel im September dieses Jahres eine Minderung dieser Summe.
Dass nun auch die Wettbewerbshüter aus den Vereinigten Staaten diesen Fall aufnehmen, ist für den Analysten Rob Enderle keine Überraschung. In seinen Augen war dies nur eine Frage der Zeit.
Um ein Verfahren eröffnen zu können, musste die FTC zunächst eine umfassende Menge an Beweisen sammeln, heißt es in einem Artikel von "Internetnews".
Drei der vier FTC-Kommissare sollen gegenwärtig ein Verfahren gegen den Chiphersteller aus Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien anstreben. Üblicherweise sprechen sich die Kartellwächter für einen Stopp des wettbewerbswidrigen Verhaltens aus. Zu einer Geldstrafe komme es nur in besonders schweren Fällen.
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