Windows 7: Microsoft lässt System Builder warten

Windows 7 Microsoft lässt zahlreiche kleinere Computerhersteller, die so genannten System Builder, deren PCs oft ganz nach Kundenwunsch gebaut werden, auf Windows 7 warten. Die zur Vorinstallation nötigen Pakete stehen ihnen noch immer nicht zur Verfügung. Große PC-Hersteller erhalten das so genannte OEM Preinstallation Kit (OPK) allerdings schon seit Anfang August. Das OPK erlaubt den Herstellern ein automatisiertes Einspielen ihrer angepassten Installationen auf zahlreichen Computern noch während der Produktion.

Microsoft bestätigte gegenüber Windows-Spezialistin Mary Jo Foley, dass das Windows 7 OPK für System Builder noch nicht erhältlich ist. Ein Sprecher kündigte eine breitere Auslieferung des Pakets im Zuge der Vorbereitungen der Markteinführung von Windows 7 am 22. Oktober an. Ein Termin wurde nicht genannt.

Die Verspätung bei der Verteilung des Windows 7 OPK an die kleineren PC-Anbieter begründet Microsoft damit, dass sie meist nur lokal agieren und weniger komplexe Zulieferketten haben. Es sei ihnen daher möglich, deutlich schneller ein fertiges Produkt auf den Markt zu bringen als den großen OEM-Fertigern.

Es sei zudem für Microsoft schwierig, den kleineren Partnern Windows 7 früher zur Verfügung zu stellen, weil sie die Lizenzen für ihre PCs normalerweise von einem Reseller beziehen und außerdem in großer Zahl am Markt aktiv sind. Offenbar fürchten einige der kleinen PC-Schmieden, dass sie Einbußen hinnehmen müssen, wenn sie nicht rechtzeitig zur Markteinführung eigene Systeme mit Windows 7 anbieten können.

WinFuture Special: Windows 7
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