Windows 7: Microsoft schult Verkäufer gegen Linux
Böse Zungen behaupten, dass Microsoft gezielt Ängste bei den Anwendern schüren will, damit sie auch zukünftig wieder auf Windows setzen und nicht zum kostenlosen Betriebssystem Linux wechseln. "Wie üblich bei Microsofts "Get the facts"-Kampagne gegen Linux werden frei erfundene Behauptungen als "Faktum" postuliert", berichtet die Internetseite 'Linux-Community.de'.
Demnach soll auf den Trainings-Folien behauptet werden, dass Linux keinen Videochat-Support besitzt und es keine kommerzielle Unterstützung für das Betriebssystem gibt. Zudem sollen Scanner, Drucker, Digitalkameras, iPods und MP3 im Allgemeinen so gut wie gar nicht unterstützt werden. Microsoft behauptet laut dem Bericht weiterhin, dass Linux deutlich weniger Hardware unterstützt als Windows 7.
Auch in Sachen Sicherheit ist Linux laut Microsoft eher unzuverlässig. Demnach gibt es keine Garantie, dass eine entdeckte Sicherheitslücke auch wirklich geschlossen wird. Jedoch sollte man diese Behauptungen mit Vorsicht genießen, denn dass es sich dabei wirklich um Inhalte der Microsoft-Trainingsunterlagen handelt, ist nicht bestätigt.
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Michael Diestelberg
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