Kanada: Notebook-Brand forderte Todesopfer
Der Vorfall ereignete sich bereits am 26. Februar. Die endgültigen Ermittlungsergebnisse wurden aber erst jetzt veröffentlicht. Demnach gehörte das Hewlett-Packard-Notebook, das den Brand auslöste, zu einer Serie, für die es wegen Akkudefekten bereits ein Rückrufprogramm gab.
Der Mitbewohner des Opfers hatte das Gerät nach seiner Heimkehr am Abend genutzt. Als er ins Bett ging schaltete er den Rechner nicht ab und ließ ihn auf der Couch stehen. Da sich das Gerät auf dem weichen, isolierenden Material nicht ausreichen abkühlen konnte, kam es im Akku offenbar zu einem Schmelzvorgang, der schließlich den Brand auslöste.
Das Opfer bemerkte, dass die Couch in der Wohnung in Flammen aufging und konnte noch den Notruf wählen. Anschließend half er auch dem Besitzer des Notebooks noch, aus der brennenden Wohnung zu fliehen. Ihm selbst schnitten die Flammen aber den Fluchtweg ab.
Die Feuerwehr fand ihn bewusstlos vor und brachte ihn in ein Krankenhaus. Dort starb er einige Stunden später. Die Behörden nahmen den Vorfall zum Anlass, die Bevölkerung darauf hinzuweisen, Notebooks nicht unbeaufsichtigt auf weichen Oberflächen stehen zu lassen, auf denen die Geräte nicht ausreichend abkühlen können. Außerdem sollen Rückrufaktionen ernst genommen werden.
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