Nordrhein-Westfalen will die Spieleindustrie fördern
Demnach soll die vom Land finanzierte Standort-Agentur die medienübergreifende Zusammenarbeit in NRW verbessern und somit den Standort stärken. Ziegler erklärte, dass die Spieleindustrie die IT-Industrie insgesamt vorantreibt und gleichzeitig Design und Musik fördert. Als besonders interessant wurde die Verknüpfung mit der Filmbranche herausgestellt. In den letzten Jahren wurden immer mehr Filme zu Videospielen produziert.
Als erster Schritt soll nun ein Medien-Atlas geschaffen werden, der die Suche nach Kooperationspartnern vereinfachen soll. Zudem erhalten Medienunternehmen auch finanzielle Unterstützung. Dafür hat die NRW.Bank einen Kreativwirtschaftsfonds über 30 Millionen Euro aufgelegt.
Laut Jörg Müller-Lietzkow, Professor für Medienorganisation und Mediensysteme, gibt es in Deutschland rund 7.000 Entwickler und 12.000 Angestellte in der Spielebranche. Zuvor hatte der Electronic-Arts-Manager Gerhard Florin behauptet, in Deutschland gäbe es nur 5.000 Angestellte in der Games-Branche. Insgesamt stellte er Deutschland ein schlechtes Zeugnis aus.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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