China: Jugendschutz verbietet 'Mafia' Browser-Spiele

Internet & Webdienste Die chinesische Regierung hat Online-Spiele verboten, in denen es das Ziel ist, eine Mafiaorganisation zu führen. Die Browser-Spiele einiger chinesischer Betreiber gefährden ihrer Meinung nach die Jugend, indem sie anti-soziales Verhalten fördern. Das Kulturministerium hat allen chinesischen Anbietern von "Mafia-Spielen" deren Betrieb, Veröffentlichung und Verlinkung verboten. Wer die Vorgaben verletzt, muss mit "schweren Strafen" rechnen. Die Spiele werden auch deshalb verboten, weil sie "Obszönität, Glücksspiel und Gewalt bewerben" sowie "Moral und chinesische Kultur unterminieren", meldet "People's Daily" unter Berufung auf die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Das Verbot betrifft den Angaben zufolge gerade Browser-Spiele, die von diversen Website-Betreibern angeboten werden und auch in China sehr beliebt sind. Die Spiele "ermutigen Menschen zum Betrügen, Plündern und Töten", heißt es in einer vom Kulturministerium veröffentlichten Mitteilung. Außerdem werde das Gangster-Leben glorifiziert, was einen schlechten Einfluss auf die Jugend habe.

Die Behörden gehen nun verstärkt gegen Anbieter derartiger Browser-Spiele vor. Dies hat bereits dazu geführt, dass Spiele mit Namen wie "Godfather" und "Gangster" nun nicht mehr weiter betrieben werden. Auch einige sehr populäre Portale mussten die Spiele aus ihrem Arsenal an Web-Games entfernen.
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