Microsoft überrascht mit schlechten Ergebnissen
Das Management begründete dies mit Absatzproblemen, die ihre Ursache in der Weltwirtschaftskrise haben. Der niedrigere Abverkauf von PCs und Servern wirkte sich vor allem direkt auf das Lizenzgeschäft mit dem Betriebssystem Windows aus, hieß es.
13,1 Milliarden Dollar Umsatz konnte Microsoft im letzten Quartal erreichen. Das sind 17 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Erwartungen der Analysten von 14,5 Milliarden Dollar wurden mit diesen Einnahmen klar verfehlt. Der Nettogewinn ging im Jahresvergleich um 29,1 Prozent auf 3,05 Milliarden Dollar zurück.
In der Client-Sparte, die das Windows-Geschäft im PC- und Notebook-Bereich umfasst, reduzierte sich der Umsatz von 4,4 Milliarden auf 3,1 Milliarden Dollar. Auch das Business-Geschäft mit dem Office-Paket und Geschäfts-Anwendungen verbuchte nach 5,3 Milliarden Dollar im Vorjahr nun nur noch 4,6 Milliarden Dollar. Bei Server-Software ging der Umsatz leicht von 3,7 Milliarden auf 3,5 Milliarden Dollar zurück.
Auch im Entertainment-Segment, wo die Xbox und der Zune angesiedelt sind, sank der Umsatz. Nach 1,5 Milliarden Dollar im letzten Jahr nahm Microsoft hier noch 1,2 Milliarden Dollar ein. Nun liegen die Hoffnungen auf dem Windows 7-Start im Oktober. Dieser soll den PC- und damit den Lizenzabsatz wieder ankurbeln und sich auch positiv auf andere Konzernbereiche auswirken.
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Christian Kahle
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