Microsoft: Rücklagen für Pensionen arg geschrumpft

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft hat die wirtschaftlichen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise schon im letzten Geschäftsjahr kräftig auf die eigenen Beschäftigten abgewälzt. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Die Rücklagen, aus denen verschiedene Leistungen für Mitarbeiter finanziert werden, reduzierten sich für das Jahr 2008 auf 4,01 Milliarden Dollar, hieß es.

Das sind fast 1,42 Milliarden Dollar oder 26 Prozent weniger als im vorhergehenden Geschäftsjahr. 2007 wurde noch ein Betrag von 5,43 Milliarden Dollar ausgewiesen. Ein wesentlicher Teil des Budget-Rückgangs ist auf den gesunkenen Kurs von Aktien zurückzuführen, mit denen der Gesamtbetrag gedeckt wird.

Diese machen rund 13 Prozent des gesamten Einlagevolumens aus. Ihr Wert brach 2008 um 41 Prozent ein. Einen Ausgleich der Verluste durch stabilere Anlagen gab es nicht. Damit steht für die Beschäftigten zu befürchten, dass sie in Zukunft weniger gut abgesichert sein werden.

Microsoft veröffentlichte bisher keine genaue Aufstellung, wofür das Budget eingeplant ist. Allerdings dürfte es sich zu einem guten Teil um Rückstellungen für Pensionszahlungen und ähnliches handeln.
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