Miese Zahlen: Microsoft sieht 2009 keine Besserung
Anlässlich der Bekanntgabe enttäuschender Geschäftszahlen erklärte Microsofts Finanzchef Chris Liddell, dass die Wirtschaftslage weiterhin problematisch sei und das Unternehmen weitere Anstrengungen unternehmen muss, um die Schwierigkeiten zu überwinden. Für die kommenden Monate rechnet Liddell nicht mit einer deutlichen Verbesserung der Lage.
Er erwarte kurzfristig eher eine Stagnation, bei der sich die Dinge auch nicht wesentlich verschlechtern, sagte Liddell. Microsoft machte keine Angaben zu möglichen Erwartungen für das laufende Quartal des neuen Geschäftsjahres. Es gebe Anzeichen dafür, dass man das Schlimmste hinter sich gebracht habe, hieß es.
In vielen Geschäftsbereichen zeichne sich im Vergleich zum vorigen Quartal eine Stabilisierung ab. Erstmals in diesem Jahr stiegen Liddells Angaben zufolge die Verkaufszahlen von Windows und Windows Server, auch wenn die Einnahmen weiter fielen. Ganze 11 Prozent der Verkäufe entfielen auf Netbooks.
Im Vergleich zum letzten Jahr stagnierten auch die Einnahmen aus dem Geschäft mit Web-Suchen, obwohl man erst kürzlich die neue Suchmaschine Bing gestartet hat. Immerhin war bei den Nutzerzahlen schon ein kräftiger Anstieg im zweistelligen Prozentbereich zu verzeichnen.
Erst für das kommende Jahr erwartet Liddell eine leichte Verbesserung der Situation. Dabei setzt er vor allem auf steigende PC-Verkäufe im Allgemeinen und eine steigende Nachfrage im Business-Bereich im Speziellen. Der Markt für Server-Software soll hingegen noch einige Zeit brauchen, bis er sich erholt.
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