Japan: Mobilfunknetze leiden unter Porno-Downloads
Die US-Nachrichtenagentur 'Bloomberg' berichtet, sprechen sowohl NTT DoCoMo als auch KDDI als die beiden größten Netzbetreiber des Landes davon, dass das Interesse an entsprechenden Videos ihre Infrastrukturen sehr stark belastet. Nach oben hin sollen deshalb Beschränkungen in Sachen Datenvolumen eingeführt werden.
Zwar können die Netzbetreiber nicht direkt in die Datenströme hineinschauen, um zu sehen, was genau den hohen Traffic verursacht. Indirekt lassen sich aber durchaus Rückschlüsse ziehen. So berichteten beispielsweise die beiden größten Porno-Anbieter des Landes, dass die Einrichtung von speziellen Mobile-Portalen ihre Umsätze deutlich steigen ließ.
Der Datenverkehr ist inzwischen regelmäßig so hoch, dass Probleme eintreten. Die Beschwerden von Kunden über langsame Verbindungen oder gar komplette Ausfälle von Basisstationen zu Spitzenzeiten häufen sich, hieß es.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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