US-Regierungsdokumente auf afrikanischem Basar
Auf einer Festplatte, die die Reporter kauften und näher betrachteten fanden sich unter anderem interne Verträge zwischen der US-Administration und dem Rüstungskonzern Northrop Grumman wieder. Als "hunderte und aberhunderte von Dokumenten über Regierungsaufträge" beschrieben sie ihren Fund.
Konkrete Informationen veröffentlichten die Journalisten nicht. Ihren Angaben zufolge handelte es sich aber beispielsweise um Ausführungen über Lieferungen an die Aufklärungsabteilung des US-Militärs, die NASA und die Transportsicherheits-Behörde.
Sämtliche Daten lagen unverschlüsselt vor. Der Preis lag auf dem Markt bei 40 Dollar. Laut einer Stellungnahme von Northrop Grumman ist bisher ungeklärt, wie der Datenspeicher so nach Afrika gelangte. Man nimmt aber an, dass das System bei einem Dienstleister gestohlen wurde, den das Unternehmen mit der sicheren Entsorgung beauftragt hatte.
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