Samsung kann Wirtschaftskrise im 1. Quartal trotzen
Wie aus den Geschäftszahlen für das erste Quartal 2009 hervorgeht, konnte Samsung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen Gewinn von 619 Milliarden Won (348 Millionen Euro) einfahren. Gegenüber dem ersten Quartal 2008 ist der Gewinn jedoch um 72 Prozent eingebrochen.
Wie aus einer Aussendung des weltgrößten Herstellers von LCD-Fernsehgeräten und Speicherchips hervorgeht, hat man die positive Entwicklung gegenüber dem vierten Quartal 2008 vor allem einer Preisstabilisierung im Halbleiterbereich, sowie Kosteneinsparungen zu verdanken.
Was die kommenden Monate angeht, wagt man bei Samsung kaum Voraussagen. Zwar geht man davon aus, dass sich die Nachfrage in der Chipsparte im zweiten Quartal leicht verbessern wird, eine Preissteigerung werde es jedoch aufgrund eines weltweiten Überangebots vorerst nicht geben.
Die einzelnen Sparten des Elektronikkonzerns schnitten im ersten Quartal sehr unterschiedlich ab. Während man beispielsweise im Geschäft mit Speicherchips einen Verlust von 670 Milliarden Won (377 Millionen Euro) verbuchte und auch die LCD-Sparte ein Minus von 310 Milliarden Won (174 Millionen Euro) einfuhr, erzielte die Handysparte einen Gewinn von 1,12 Billionen Won (630 Millionen Euro).
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