Pentagon: IT-Sicherheit kostet $100 Mio. im Halbjahr
Das berichtete der US-Nachrichtensender 'CNN' unter Berufung auf Brigadegeneral John Davis vom U.S. Strategic Command, das für die IT-Sicherheit des Militärs zuständig ist. Die Ausgaben umfassen neben Technologien auch Schulungen und die konkreten Maßnahmen zur Säuberung von Systmen von Trojanern und ähnlichem.
"Wir agieren in einem immer komplizierter werdenden Umfeld in dem unsere Netzwerke zunehmend unter Beschuss geraten", sagte Davis. Er wollte zwar keine Details über Angriffe verlautbaren, betonte aber, dass man es mit einer großen Bandbreite von Risiken zu tun habe.
"Das reicht von den kleineren Problemen mit gelangweilten Jugendlichen bis hin zu Attacken, bei denen die Angreifer staatliche Ressourcen hinter sich haben", erklärte er. "Wir wissen, dass es Länder gibt, die gezielt in ihre Möglichkeiten im Cyberspace investieren. Damit müssen wir jederzeit rechnen."
Das Militär müsse laut Davis realisieren, dass das Internet nicht einfach ein Service-Angebot ist, sondern auch ein kritischer Teil der militärischen Organisation. Dies spiegelt sich im neuen Militärhaushalt der Obama-Regierung bereits wieder. Der Etat für IT-Sicherheit wurde hier erhöht.
Davis' Kernabteilung für die IT-Sicherheit wird dabei binnen der kommenden zwei Jahre um das dreifache auf 250 IT-Experten aufgestockt. Dies ist nach Ansicht des Brigadegenerals zwar noch nicht genug, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung, führte er aus.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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