Sicherheitsexperten: Billige Netbooks sind ein Risiko

Datenschutz Sicherheitsexperten haben davor gewarnt, dass Netbooks - insbesondere jene aus dem unteren Preissegment - ein Risiko für den Datenschutz darstellen. Das berichtet das US-Magazin 'eWeek'. Um die Preise niedrig zu halten, werde zunehmend darauf verzichtet, die Geräte mit den grundlegendsten Sicherheits-Anwendungen auszuliefern. Zwar würden die Risiken im Internet für alle Rechner gelten, die kleinen Notebooks würden jedoch primär für den schnellen Zugang zum Internet genutzt, so Sam Yen, Marketing-Chef von Symantec China.

"Die Risiken sind dadurch größer, insbesondere, wenn keine Anti-Viren-Software auf dem Rechner installiert ist", sagte er weiter. Hinzu komme, dass viele Netbook-Nutzer Neulinge in Sachen Internet-Nutzung und sich der Gefahren so weniger bewusst sind, ergänzte Lillian Tay, Analystin beim Marktforschungsinstitut Gartner.

Die relativ geringe Leistungsfähigkeit der Geräte verleite gerade solche unerfahrenen Anwender dazu, vorhandene Security-Applikationen abzuschalten. Sie laufen dadurch Gefahr, von Angreifern ausspioniert zu werden. Beispielsweise können sich Trojaner einnisten, die mit Keyloggern Zugänge zum Online-Banking abhören.

Einige Experten, darunter Eric Ashdown von der Unternehmensberatung Accenture, gehen sogar soweit, Firmen von der Anschaffung von Netbooks für ihre Mitarbeiter abzuraten. Geschäftsdaten seien auf einem herkömmlichen Laptop mit umfassenden Sicherheits-Optionen deutlich besser aufgehoben.

Preisvergleich: Netbooks
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