Microsoft gibt den PC als Spieleplattform nicht auf

Spiele Nachdem in den letzten Tagen einige Meldungen für den Eindruck sorgten, dass Microsoft seine Spielesparte verkleinern will, äußerte sich der Konzern nun zur aktuellen Entwicklung und stellt einen neuen Manager vor. Demnach wird Ron Pessner die Chefposition der Games-for-Windows-Live-Abteilung einnehmen. Er löst damit Chris Early ab, der kürzlich gekündigt wurde. Bislang arbeitete Pessner bei Microsoft in der Entertainment and Devices Division. Für die hauseigene Entwicklung von Spielen wird zukünftig Dave Luehmann zuständig sein, der bisher als Manager bei den Microsoft Game Studios angestellt war.

In einer Mitteilung von Microsoft heißt es, dass man weiterhin in Windows als erstklassige Spieleplattform investieren will. Zudem sollen innerhalb der Game Studios neue Spiele produziert werden. Erst kürzlich hatte Microsoft das Entwicklerstuio Aces geschlossen, das für den Flight und Train Simulator verantwortlich war. Bereits im letzten Jahr wurden die Ensemble Studios (Age of Empires) geschlossen.

Auch die Plattform "Games for Windows Live" soll weiter ausgebaut werden. So steht mit der Fallout-3-Erweiterung "Operation Anchorage" auch erstmals echter Inhalt zur Verfügung. Games for Windows Live wurde ursprünglich als Konkurrent zu Valves Plattform Steam gestartet, konnte sich bislang allerdings nicht durchsetzen, da Microsoft keinerlei Inhalte zur Verfügung stellte.
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