Analyst: Windows 7 hilft schwachem PC-Markt nicht

Windows 7 Die meisten Computerhersteller gehen nicht davon aus, dass Windows 7 bei seiner Einführung dem schwächelnden PC-Markt neuen Schwung geben wird. Dies erklärte der Analyst Ben Reitzes nach Angaben von CNN Money. Er habe während der Consumer Electronics Show 2009 von keinem der anwesenden Hersteller gehört, dass Windows 7 die Verkäufe steigern könne, obwohl durch neue Funktionen wie Multitouch-Unterstützung eigentlich Chancen da wären. Noch stecke den Unternehmen wohl der "Vista-Schock" in den Knochen, so Reitzes.

Vista war zur Markteinführung eher negativ aufgenommen worden und viele Firmenkunden scheuen bis heute ein Upgrade von dessen Vorgänger Windows XP. Die Stimmung der Hersteller mit Blick auf Windows 7 sei entgegen der Erwartungen düster. Ursprünglich waren Marktbeobachter davon ausgegangen, dass das neue Microsoft-Betriebssysteme einer der wenigen Lichtblicke für die Branche im Jahr 2009 werden würde.

Die Zurückhaltung der PC-Hersteller lässt den Analysten auch daran zweifeln, ob Microsofts Bemühungen, die Bedienung von Computern über berührungsempfindliche Bildschirme salonfähig zu machen, tatsächlich von den Kunden angenommen werden. Gerade Touchscreen-PCs kämen ihrer Ansicht nach als Zugpferd für den Markt in Frage.

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