Netbook-Hersteller bekommen XP fast zum Nulltarif
Diese Praxis ist nach uns vorliegenden Angaben bei mindestens drei der großen Netbook-Hersteller üblich. Unseren Quellen zufolge variiert der Preis pro Lizenz je nachdem wie viele Einheiten der jeweilige Kunde von Microsoft ordert. Teilweise sollen die Tarife sogar weit unter der 5-Dollar-Marke liegen.
Uns gegenüber war sogar davon die Rede, dass Microsoft sogar noch draufzahlen muss, um die Netbook-Anbieter bei der Stange zu halten. Hintergrund sollen Sorgen des Unternehmens sein, den Netbook-Markt noch vor der Einführung von Windows 7 an die freie Alternative Linux zu verlieren.
Außerdem ergebe sich so für Microsoft und die Hersteller eine für beide Seiten positive Lage, bei der die Redmonder noch einmal Millionen XP-Lizenzen absetzen können, während die Netbook-Fabrikanten das von den Kunden bevorzugte Betriebssystem extrem günstig einkaufen können, hieß es.
Tatsächlich kann Microsoft erst mit Windows 7 ein modernes Betriebssystem für die eher schwachbrüstigen aber bei den Kunden extrem beliebten Netbooks bieten. Mit Windows Vista hatte man den Zug zunächst verpasst und bietet daher Windows XP in einer speziellen Variante für die kleinen Billig-PCs an.
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