US-Militär: Admin klaute 20.000 Stück IT-Equipment
Zu den Beutestücken Victor Papagnos gehörten zahlreiche Zubehörteile, Software, Festplatten, Drucker-Toner bis hin zu kompletten PCs. Den Prozessunterlagen zufolge soll der Gesamtwert der in den Jahren 1997 bis 2007 entwendeten Produkte bei 120.000 Dollar liegen.
Demnach hortete Papagno die meisten gestohlenen Sachen in seinem Haus. Wegen Platzmangels brachte er einige Kisten voll Material auch bei Nachbarn und Freunden unter. Trotzdem fiel das Abhandenkommen einer solchen Menge von Equipment beim Arbeitgeber des Täters nicht auf.
Heraus kam alles nur durch einen Zufall: Im August 2007 wurde Papagno wegen Körperverletzung verhaftet. Drei Tage später folgte seine offizielle Kündigung. Seine Frau meldete sich daraufhin bei den Naval Research Laboratories, einer militärischen Forschungseinrichtung, und fragte an, ob diese nicht die Arbeitsmaterialien, die ihr Mann mit nach Hause gebracht hatte, wieder abholen wolle.
Den Angaben zufolge gelangten durch die Diebstähle keine geheimen Informationen des Militärs nach außen. Allerdings befanden sich auf verschiedenen Datenspeichern persönliche Daten von Papagnos Kollegen. Diese habe man über den Vorfall informiert.
Während des Prozesses sagte der Täter aus, dass er die Produkte für seinen persönlichen Gebrauch mit nach Hause nahm. Einen Teil habe er aber auch an Freunde verschenkt.
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Christian Kahle
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