Entlassener Admin drohte Ex-Firma - Festnahme
Der 29-Jährige Systemadministrator hatte eine Erhöhung seines Entlassungsgeldes gefordert. Darüber hinaus wollte er seine medizinische Versorgung langfristig sichern lassen und verlangte positive Empfehlungen. Er hatte dem Unternehmen wiederholt per E-Mail und über das Telefon gedroht.
Der Anwalt des Festgenommenen erklärte, dass sein Mandant nie die Absicht gehabt habe, seine Drohungen wahr zu machen. Außerdem hätte er auch nicht die Mittel dazu gehabt, hieß es. Dem Mann wird nun "Cyber-Erpressung" vorgeworfen. Als Grund für das Handeln des Verhafteten nannte sein Anwalt den in Verbindung mit seiner Entlassung auftretenden finanziellen und emotionalen Stress.
Der Mann war zuvor 5 Jahre lang für den Finanzdienstleister tätig. Er wurde Anfang November zusammen mit fünf anderen Mitarbeitern entlassen. Bereits einen Tag später sollen die ersten Droh-Mails eingegangen sein. Die US-Anwaltschaft ermahnte andere Firmen zu erhöhter Aufmerksamkeit, da sich solche Fälle aufgrund einer steigenden Zahl von Entlassungen wegen der wirtschaftlichen Probleme in den USA wiederholen könnten.
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