Bericht: Diamond verkaufte defekte ATI-Grafikkarten
Wie es heißt, wurden die Grafikkarten sowohl an PC-Hersteller, als auch an Privatkunden verkauft. Diamond erklärte zwar, dass es keine Probleme mit den Grafikkarten gebe, erklärte jedoch dass es Anfang des Jahres Probleme mit der Lieferung an einen PC-Hersteller gegeben habe.
Unter Berufung auf firmennahe Kreise berichtet TGDaily, dass man bei Diamond sehr wohl von den Problemen wusste, die Karten dennoch verkaufte. Betroffen sind die AMD/ATI-Karten HD 3850 mit 512 MB, HD 3870 mit 512 MB, sowie Modelle der X2-Reihe.
Während alle Grafikkarten Probleme mit der Stromzufuhr haben sollen, gibt es bei der 3850-Reihe zusätzlich Probleme durch mangelhafte Lötstellen, sowie Speicherprobleme, heißt es. Die 3870-Reihe sei hingegen mit einem falschen Widerstand ausgeliefert worden, was zu Systemabstürzen führen kann.
Diamond Multimedia hat die Grafikkarten nicht selbst hergestellt. Wie zahlreiche andere Anbieter auch, lässt man die Karten extern fertigen. Diamond arbeitet dabei mit Sapphire und Info-Tek Corporation (ITC) zusammen. In diesem Fall hat der Fehler anscheinend an ITC gelegen. Ein Rückruf der defekten Grafikkarten ist nicht geplant.
Bislang seien nur sehr wenige Fälle bekannt, in denen die Herstellungsfehler zu Problemen geführt hätten. In Einzelfällen, also wenn wirklich ein Problem mit einer der genannten Grafikkarten auftauchen sollte, tauscht Diamond Multimedia diese um. Grafikkarten die jedoch tadellos funktionieren wird das Unternehmen nicht austauschen.
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