Google dementiert Reverse-Engineering von Vista
Basis für die Spekulationen ist ein Kommentar im Quelltext des Browsers. Darin merkte ein Entwickler an, dass das Sicherheits-Feature "Data Execution Prevention" von Windows Vista, welches die Ausführung von eingeschleusten Codes verhindern soll, auch in Windows XP mit Service Pack 2 und im Windows Server 2003 enthalten ist.
Das Vorhandensein der Funktion sei von Microsoft nicht dokumentiert. "Man kann das erkennen, wenn man die Datei kernel32.dll von Vistas Service Pack 1 disassambliert", heißt es in dem Kommentar. Das deutet tatsächlich darauf hin, dass bei Google Reverse-Engineering eingesetzt und damit vermutlich gegen die Microsoft-EULA verstoßen wurde.
In einer Stellungnahme stellte Google nun aber klar: "Wir haben den Code nicht disassambliert." Wie aus den weiteren Kommentaren hervorgehe, stamme die Information von der Webseite Uninformed.org. Außerdem ließe sich das Vorhandensein des Features auch auf anderen Wegen herausfinden.
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Christian Kahle
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