USB 3.0: Intel, AMD & Nvidia begraben das Kriegsbeil

Peripherie & Multimedia Bereits im nächsten Jahr könnte mit USB 3.0 eine neue Schnittstelle für schnelle Datenübertragung erscheinen. Der Chipgigant Intel hat nun einen ersten Entwurf der Spezifikation an seine Konkurrenten herausgegeben. Damit kommt das Unternehmen einer Beschwerde seiner Konkurrenten AMD und Nvidia nach, die Intel noch im Juni vorgeworfen hatten, wichtige Informationen über USB 3.0 zurückzuhalten. Sogar eine eigene USB 3.0-Spezifikation war zu diesem Zeitpunkt im Gespräch.

Mit der Freigabe der Spezifikation legt Intel nun den Streit mit seinen beiden Konkurrenten bei. "AMD glaubt nachhaltig an offene Industriestandards und unterstützt daher eine gemeinsame Spezifikation für das Extensible Host Controller Interface", reagierte Phil Eisler, Manager der Chipsatz-Sparte bei AMD, auf die Offenlegung der Spezifikation.

"Jeder, der will, kann die Spezifikation verwenden - und das kostenlos", teilte Intel-Sprecher Martin Strobel mit. Allerdings, so Strobel weiter, sei ein Lizenzabkommen für die Nutzung der Spezifikation erforderlich. Der USB 2.0-Nachfolger soll Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 GBit/s übertragen können.
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