Intel & Micron machen Flash-Geräte fit für USB 3.0
Micron bietet bereits die ersten Geräte an, bei denen die neue Technologie zum Einsatz kommt. Grundlage ist eine neue Spezifikation für Interfaces für Flash-Geräte, die von der Open NAND Flash Interface (ONFi) Working Group entwickelt wurde. Diese erlaubt Transferraten von bis zu 133 Megabyte pro Sekunde.
Die aktuelle Spezifikation erlaubt maximal 50 Megabyte pro Sekunde, was vor allem bei neuen Produkten wie den so genannten Solid State Disks zu einem Problem wird, die auf lange Sicht eine schnellere Alternative zu herkömmlichen Festplatten werden sollen. Intel und Micron haben die Spezifikation zwar als Grundlage verwendet, aber weitere Verbesserungen vorgenommen.
So sind nun sogar Transferraten von bis zu 200 Megabyte pro Sekunde beim Lesen von Daten und bis zu 100 Megabyte pro Sekunde beim Schreiben möglich. Die bisher üblichen SLC-NAND Speicher können nur mit 40 Megabyte pro Sekunde gelesen und 20 Megabyte pro Sekunde beschrieben werden.
Durch die verbesserte Interface-Technologie können künftige Flash-Geräte schneller mit Daten gefüllt werden. So ist also zum Beispiel weniger Zeit notwendig, um USB-Speichersticks und Multimedia-Player zu bespielen. Auch bei Hybrid-Festplatten soll ein Geschwindigkeitszuwachs zu erreichen sein.
Zudem werden Flash-Laufwerke so für die höheren Geschwindigkeiten von Anschluss-Standards wie USB 3.0 und PCI Express 2.0 vorbereitet. 2009 soll die nächste Stufe der ONFi-Spezifikation fertiggestellt werden, unter der dann Transferraten von bis zu 400 Megabyte pro Sekunde möglich sein sollen.
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