TrueCrypt: Datensicherheit für alle - eine Übersicht
"Glaubhafte Bestreitbarkeit"
Für besonders vertrauliche Daten bietet TrueCrypt eine besondere Funktion: Den versteckten Container. Dieser soll Daten auch dann schützen, wenn der Nutzer beispielsweise von der Justiz zur Herausgabe des Passwortes gezwungen wird.
Innerhalb eines Containers wird dabei ein zweiter verschlüsselter Bereich angelegt. Dieser erscheint bei einer Analyse lediglich als typischer Datensalat, wie er in jedem nicht belegten Speicherbereich zu finden ist. Erst bei Eingabe eines zweiten Passworts beim mounten des Mutter-Containers wird dieser ebenfalls aktiviert.
Selbst wenn ein unbefugter Zugriff auf den äußeren Container erreicht wird, bleiben die versteckten Daten somit geschützt. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Wird der zweite Container nicht aktiviert, ist sein Speicherbereich nicht als "belegt" gekennzeichnet und wird bei Kopiervorgängen leicht überschrieben.
Die Entwickler folgen hier dem Prinzip der "glaubhaften Bestreitbarkeit". Vor Gericht kann einem Nutzer demnach kaum nachgewiesen werden, dass er Informationen vorenthält. Immerhin wurde auf juristischen Druck hin ein Passwort genannt, mit dem sich ein Container öffnen lässt - der allerdings nur harmlose Alibi-Daten enthielt.
Für besonders vertrauliche Daten bietet TrueCrypt eine besondere Funktion: Den versteckten Container. Dieser soll Daten auch dann schützen, wenn der Nutzer beispielsweise von der Justiz zur Herausgabe des Passwortes gezwungen wird.
Innerhalb eines Containers wird dabei ein zweiter verschlüsselter Bereich angelegt. Dieser erscheint bei einer Analyse lediglich als typischer Datensalat, wie er in jedem nicht belegten Speicherbereich zu finden ist. Erst bei Eingabe eines zweiten Passworts beim mounten des Mutter-Containers wird dieser ebenfalls aktiviert.
Selbst wenn ein unbefugter Zugriff auf den äußeren Container erreicht wird, bleiben die versteckten Daten somit geschützt. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Wird der zweite Container nicht aktiviert, ist sein Speicherbereich nicht als "belegt" gekennzeichnet und wird bei Kopiervorgängen leicht überschrieben.
Die Entwickler folgen hier dem Prinzip der "glaubhaften Bestreitbarkeit". Vor Gericht kann einem Nutzer demnach kaum nachgewiesen werden, dass er Informationen vorenthält. Immerhin wurde auf juristischen Druck hin ein Passwort genannt, mit dem sich ein Container öffnen lässt - der allerdings nur harmlose Alibi-Daten enthielt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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