SSDs können durch Google-Bestellung knapp werden

Server Der Suchmaschinenbetreiber Google könnte dafür sorgen, dass Solid State Drives (SSDs) knapp werden. Das Unternehmen will Server mit den Flash-basierten Speichern ausstatten. Dadurch soll das Datenzentrum am Konzernsitz zukünftig weniger Strom verbrauchen. SSDs arbeiten deutlich energieeffizienter als Festplatten. Allerdings sind die Preise von Speichern mit 32 und 64 Gigabyte Kapazität derzeit noch zu hoch, um auf dem Massenmarkt Erfolg zu haben. Die gefertigten Mengen sind entsprechend gering.

Google lässt bei Auftragsfertigern seine eigenen Server bauen, die in den Datenzentren des Konzerns zum Einsatz kommen. Ohne, dass die Geräte extern verkauft werden, gehört das Unternehmen so zu den größten Server-Herstellern der Welt. Mittelfristig könnte die neue Hardware-Strategie Googles allerdings dafür sorgen, dass die Produktion ausgeweitet wird und die Preise entsprechend sinken.

Wie das taiwanische Branchenmagazin 'DigiTimes' berichtet, wird Intel die benötigten Flash-Chips an Google liefern. Als Controller kommen Komponenten von Marvell zum Einsatz. Ende des zweiten Quartals sollen die ersten SSDs bei dem Suchmaschinenbetreiber eintreffen.

WinFuture Preisvergleich: SSDs
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