Bericht: Lieferengpässe bei Notebooks befürchtet

Hardware Laut einem Bericht des Branchenmagazins DigiTimes, könnte es im kommenden Jahr erneut Lieferengpässe bei Notebooks geben. Schuld daran sind die Hardware-Hersteller, die bislang nicht ausreichend auf die gestiegene Nachfrage reagiert haben. Aus diesem Grund gab es auch im vergangenen dritten Quartal bereits Lieferengpässe bei Notebooks. Diese haben dafür gesorgt, dass die Absatzziele der Notebook-Verkäufer um fast 10 Prozent unterschritten wurden. Dafür soll es jedoch zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft wieder mehr verfügbare Geräte geben.

Für das erste Quartal 2008, rechnet DigiTimes mit einem Absatz von 26 Millionen Laptops. Damit holen die mobilen Computer immer mehr zu den Desktop-Geräten auf. Diesen Trend sieht man auch beim IT-Großhändler Actebis-Peacock. "Der PC wird zunehmend durch das Notebook ersetzt", so Firmensprecherin Andrea Camen.

Auf dem deutschen Markt haben sich die Lieferschwierigkeiten bei Notebooks bislang jedoch noch nicht bemerkbar gemacht. Hierzulande seien derzeit eher Engpässe bei Druckern, Grafikkarten und Bildschirmen zu verzeichnen, erklärte Camen.

Den Grund dafür sieht man bei Actebis in einem neuen Trend zum Lifestyle-Gerät. "Die Kunden kaufen Drucker in schwarzer Klavierfarbe oder farbige Digicams. Auch bei den Flachbildfernsehern geht es nicht mehr nur um technische Daten, sondern es wird darauf geachtet, ob das Produkt zur Wohnzimmereinrichtung passt", so Camen weiter.
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