Pilotprojekt erfolgreich: Spielende Schüler sind besser

Spiele Dass Computerspiele auch positive Auswirkungen auf ihre Nutzer haben können, wurde bereits anhand zahlreicher Studien belegt. Eine neue Studie aus Großbritannien zeigt nun, dass die von Nintendo stammenden Gehirntrainer auch ihren Zweck erfüllen. Schottische Schüler wurden angeblich deutlich besser in Mathematik. Im Rahmen eines 10-wöchigen Pilotprojekts an einer Grundschule sollten die Schüler vorm Beginn jedes Schultages 15 bis 20 Minuten ein Trainingsspiel aus der Reihe "Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging" spielen. Insgesamt nahmen 30 Kinder im Alter von neun bis zehn Jahren Teil.

Nach Angaben der Studienleiter gab es bereits nach kurzer zeit "dramatische Verbesserungen" was die mathematischen Fähigkeiten der Kinder angeht. Das Pilotprogramm habe bei allen Teilnehmern zu besseren Ergebnissen geführt, nicht nur bei Einzelnen. Auch das Verhalten der Kinder soll sich während des Projekts verändert haben - sie wurden viel ruhiger.

Die Spiele der Dr. Kawashima Serie gehören zu den absoluten Verkaufsschlagern für Nintendos tragbarer Konsole DS. Es handelt sich um eine Ansammlung kleinerer Spiele, deren Kombination die Durchblutung bestimmter Teil des Gehirns fördern und dadurch ihre Leistung verbessern soll. Die Behörden in Schottland wollen das Pilotprojekt nun möglicherweise ausweiten.
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