Neuer iPod classic von Apple macht viele Probleme

Hardware Vor ca. drei Wochen hat der Elektronikhersteller Apple seine neue Generation des beliebten Audio- und Video-Players iPod vorgestellt. Eines der drei neuen Modelle, der iPod classic, sorgt inzwischen bei vielen Käufern für Kopfschmerzen. Wer seinen iPod mit neuer Musik oder neuen Videos bespielen will, muss dafür die iTunes-Software von Apple einsetzen. Die zahlreichen Alternativen von anderen Herstellern funktionieren nicht mehr, da Apple die Titeldatenbank mit einer Art Verschlüsselung versehen hat. Zwar existieren bereits die ersten Hacks, doch bis diese implementiert werden, wird noch einige Zeit ins Land gehen.


Zusammen mit der notwendigen Software iTunes macht der iPod classic Probleme. So wird der Prozessor des Rechners, an dem der iPod angeschlossen wurde, stark ausgelastet, wenn ein Synchronisationsvorgang durchgeführt wird. Dies führt zum Stillstand der Musikwiedergabe und lässt die Synchronisation auch nach stundenlangem Warten nicht funktionieren. Auch das Erkennen des iPod, wenn dieser an den Rechner angeschlossen wird, kann mehrere Minuten dauern. Auch der gegenteilige Vorgang, den Apple als "Auswerfen" bezeichnet, sorgt für Wartezeiten.

In seltenen Fällen stürzt der iPod classic aus unerklärlichen Gründen ab - der Musikgenuss wird dadurch unmöglich. Obwohl die Diskussionen rund um diese Fehler bereits seit Tagen in den offiziellen Foren von Apple geführt werden, hat das Unternehmen bislang nicht reagiert. Die kürzlich veröffentlichte Firmware 1.0.1 soll das Problem auch nicht beheben.
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