OpenXML: Norwegen & Neuseeland stimmen mit Nein

Internet & Webdienste Das norwegische Kommittee für Standards hat sich gegen OpenXML als ISO-Standard ausgesprochen. Demnach haben die Mitglieder zu viele technische Vorbehalte geäußert, so dass ein "Ja" unmöglich wurde. Allerdings stellte man eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen online. Auch in Neuseeland hat man sich vorerst gegen das Dokumentenformat von Microsoft entschieden. Allerdings wurden eine Reihe technischer Kommentare veröffentlicht. Sollte Microsoft bis zur Abstimmung im Februar die darin erwähnten Kritikpunkte beseitigen, so wird man mit einem "Ja" stimmen.

"Nach eingehenden Diskussionen und Stellungnahmen wichtiger neuseeländischer Interessenvertreter, von denen eine große Zahl die Veröffentlichung des Dokuments in seiner derzeitigen Form als internationalem Standard ablehnten, hat der Standards Council beschlossen, dass die beste Stimme für Neuseeland ein "Nein" ist", sagte Grant Thomas, COO von Standards New Zealand.

Erst in der letzten Woche berichteten wir über die heftige Kritik an der Abstimmung in Schweden. Microsoft forderte inländische Firmen auf, an der Abstimmung teilzunehmen, um damit ein "Ja" zu erzwingen. Allerdings flog dieser Betrug auf und Schweden enthält sich als Konsequenz daraus der Stimme.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!