AMD will angeblich seine Chip-Fabriken verkaufen

Wirtschaft & Firmen Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr, dass AMD durch den Konkurrenzkampf mit Intel in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. Um die laufenden Kosten noch weiter zu senken, könnte das Unternehmen Teile seiner Halbleiter-Produktion abgeben, berichtet Ars Technica. Dabei sind die Spekulationen sehr weit gefächert. Sie reichen von einer Schließung der Dresdener Fabs bis hin zum Verkauf. Das Online-Magazin bezieht sich dabei auf Analysten der Citigroup und von Goldman Sachs. In beiden Berichten soll die Information enthalten sein, dass AMD aus der Chip-Produktion aussteigt.

Der AMD-Sprecher Drew Prairie wollte diese Meldung nicht vollständig dementieren. Demnach soll in Zukunft verstärkt mit IBM zusammen gearbeitet werden, um die Kosten zu senken. Das AMD komplett aus der Chipfertigung aussteigen will, dementierte er allerdings streng. "Zu keinem Zeitpunkt haben wir signalisiert, dass der Wechsel zu 'fab-less' ein Teil der Diskussion über Kostensenkungen ist."

In der PC-Branche ist es nicht unüblich, dass die Chiphersteller ihre Produkte von anderen Firmen produzieren lassen. So entwickeln die Grafikartenhersteller Nvidia und ATI ihre Chips zwar selbst, lassen sie allerdings vom taiwanischen Unternehmen TSMC massenhaft anfertigen.
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