Vista: Beste Performance mit vier Gigabyte RAM

Windows Vista Im Vorfeld der Veröffentlichung von Windows Vista musste sich Microsoft viel Kritik gefallen lassen, was die Systemvoraussetzungen des neuen Betriebssystems betrifft. Neben einer modernen Grafikkarte wird vor allem viel Arbeitsspeicher benötigt. So ist es zwar möglich, Windows Vista auf einem System mit nur 512 Megabyte Arbeitsspeicher zu installieren, allerdings sollte es schon etwas mehr sein. David Short, Berater in IBMs Global Services Division, rät allen Käufern, vier Gigabyte Arbeitsspeicher zu verwenden, um die beste Performance zu erzielen.

Der Grund dafür ist eine neue Technologie namens SuperFetch, die Daten von der Festplatte in den Arbeitsspeicher schreibt, um so häufig benutzte Anwendungen schneller starten zu können. Dabei orientiert sich die Software am Verhalten des Nutzers. Je mehr Anwendungen er häufig benötigt, desto mehr Daten werden in den RAM geschrieben.

Dennoch kann Windows Vista auch mit 512 Megabyte betrieben werden. Allerdings muss man dann auf diese neue Technologie verzichten, die das Arbeiten doch deutlich beschleunigt. In unseren Tests lief sogar ein Notebook mit nur 468 Megabyte Arbeitsspeicher (64 MB Shared Memory) problemlos mit der Aero-Oberfläche, ohne das es störende Aussetzer während der Arbeit gab.
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