Yahoo wollte keinen Anteilsverkauf an Microsoft

Wirtschaft & Firmen Yahoo-Chef Terry Semel hat verlauten lassen, dass er kürzlich einem Versuch Microsofts, Anteile seines Unternehmens zu kaufen, eine Abfuhr erteilt hat. Obwohl er keine Details zur Form des Angebots seitens der Redmonder machte, wies er die Idee eines Anteilskaufs durch Microsoft zurück. Nach einem Bericht des Finanzblattes Financial Times sagte Semel, dass man zwar Gespräche mit dem Thema Suchfunktionen geführt habe und auch von einer Beteiligung Microsofts an Yahoos Suchangeboten die Rede gewesen sei, er aber keine Anteile verkaufen wolle. Dies ergebe seiner Meinung nach keinen Sinn.

Laut Financial Times fanden die Gespräche im Rahmen von Verhandlungen um die Nutzung von Yahoos Suchtechnologien statt. Microsoft nutzt nach deren Scheitern Googles Suche für sein Webportal MSN. Doch auch dabei soll es nicht bleiben. Das Unternehmen will in Zukunft auf eigene Technologien setzen und arbeitet deshalb an "Windows Live Search".
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