Spammer muss 11,2 Milliarden US-Dollar zahlen

Internet & Webdienste Ein Mann aus Florida ist von einem Gericht dazu aufgefordert worden, für den Versand von hunderten Millionen Spam-Nachrichten rund elf Milliarden US-Dollar an einen Internet-Provider zu zahlen. Die Firma aus dem US-Bundesstaat Iowa hatte ein Verfahren gewonnen, in dem es um rund 280 Millionen Spam-Mails ging. Der Chef des Unternehmens geht davon aus, dass er nie etwas von dem Geld zu sehen bekommen wird. Dennoch handelt es sich bei dem Betrag von 11,2 Milliarden um die höchste Strafzahlung, die bisher von einem Gericht in einem solchen Fall verhängt wurde.

Bereits im Jahr 2004 hatte der betroffene Internet-Provider durch Strafzahlungen von mehr als 300 Spam-Versendern mehr als eine Milliarde US-Dollar eingenommen. Damals hatten die Server des Unternehmens bis zu zehn Millionen unerwünschter E-Mails am Tag empfangen.
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