Fürther Polizei stoppt Raubkopierer
Der Handel flog jetzt aber auf, weil die überwiegend jugendlichen Täter ihre Raubkopien nicht fristgerecht liefern konnten und ein Teil der Software nicht funktionierte. Ausserdem wurden auch Firmen nach Testeinkäufen auf die Gruppe aufmerksam und informierten die Polizei. Bei den 3 Hauptbeschuldigten, welche 17, 19 und 22 Jahre alt gewesen sind, wurden Hausdurchsuchungen durchgeführt und dabei gefälschte Spiele-Kopien, Kontounterlagen, Kundendateien und Computer sichergestellt.
Die Gruppe besorgte sich nach ersten Ermittlungen die Waren in der nahe gelegenen, tschechischen Stadt Cheb. Allein der 17-jährige soll einen Schaden von 30.000 Euro verursacht haben, er gab in den Vernehmungen bereits zu etwa 700 Computerspiele verkauft zu haben. Der 19-jährige ist bereits wegen Betrug und anderen Markenrechtsverstößen vorbestraft und der 22-jährige Täter soll von Bekannten Bankkonten eröffnen lassen haben um so die Identität zu verschleiern. Neben Raubkopien soll die Gruppe außerdem auch gefälschte Rucksäcke und Taschen verkauft haben.
Die Computerspiele-Hersteller haben bereits angekündigt, mögliche Schadenersatzansprüche zu prüfen.
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