Netzwelten: Plädoyer für den brennenden Fuchs
Wer viel im Internet surft wird mir sicher zustimmen: "Ja, der Browser ist immer in der Taskleiste!". Mein bisheriger Standard war der Internet Explorer, und da geht es mir wahrscheinlich ebenso wie vielen anderen: Komplett umzustellen ist eine Überwindung wert, auch wenn es vielleicht kein großes technisches Problem ist. Deswegen hielt ich mir immer den Internet Explorer und den Firefox gleichzeitig. Letzterer kam immer zum Einsatz, wenn ich auf Seiten war, auf denen viele Links interessant waren wie z.B. einer Nachrichtenseite.
Zum Anlass genommen habe ich mir die Veröffentlichung des finalen Firefox-Programmes 1.0. Ein kompletter Umstieg stand bevor, und wie erwartet war er dann doch nicht so schwierig.
Die Internet Explorer-Überprüfung auf Standardbrowser-Check sollte ausgeschaltet werden. Danach ist der Weg frei für den Firefox: Einfach installieren, konfigurieren und als Standard-Browser einstellen. Dann noch schnell die Favoriten importieren, aber Vorsicht: Die Linkleiste des IE ist nicht gleich die Linkleiste des Firefox, das muss manuell verschoben werden. Ein Feature, was ich vermisste, war die Cookiebehandlung; doch mittels einer "Extension" zu Firefox war dieses Problem auch gelöst. Nun sind Cookies grundsätzlich abgeschaltet, aber es gibt viele Seiten, die dann auf der weißen Liste stehen.
Noch ein Tipp für die User, die immer automatisch mit der Zeit auf eine bestimmte Verknüpfung geklickt haben: Entfernen Sie die Verweise auf den Internet Explorer von Desktop und Schnellstartleiste, im Startmenü sollten Sie jedoch die Verknüpfung behalten, für Windows Update oder andere Seiten, die auf Grund ihres Codes nur im Microsoft-Browser richtig dargestellt werden können.
Das Tabbed-Browsing ist eine Funktion, die ich heute nach drei Wochen reiner Firefox-Benutzung nicht missen möchte. Einem alten IE-Nutzer wie mir fällt es jedoch schwer, nicht ständig auf der Taskleiste nach den einzelnen Seiten zu schauen, sondern im Firefox bei der Tab-Leiste. Aber dieser übrig gebliebene Effekt tritt immer seltener auf ;)
Ich würde jedem Computer-Benutzer empfehlen, auf Firefox radikal umzusteigen. Nur wenn Sie kompletter Computer-Anfänger sind, sollten Sie den Internet Explorer vorerst mal aktiviert lassen.
Dem Firefox gehört die Zukunft, wenn die Entwickler und die Internet-Gemeinde stets das Ziel verfolgen werden, den Browser schlank zu halten, aber trotzdem um nützliche und sinnvolle Funktionen zu erweitern.
Bis zum nächsten Mal,
Ihr Simon Bauer
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