Nvidia mit Plan B: RTX 5050 verzögert sich, RTX 3060 soll Lücke füllen

Nvidia plant angeblich eine überraschende Rückkehr auf dem Grafikkartenmarkt. Weil sich die RTX 5050 wohl verzögert, soll im Juni die RTX 3060 die Lücke füllen. Das würde für preisbewusste Käufer sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen.
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Comeback der Ampere-Architektur

Schon länger kursieren Gerüchte über eine Neuauflage der GeForce RTX 3060. Angeblich sollte das alte Grafikkarten-Modell schon Ende März wieder in den Handel starten. Doch daraus wurde nichts. Nun verdichten sich die Hinweise, dass Nvidia die zwei Generationen alte Hardware im Juni 2026 zurück auf den Markt bringt. Grund dafür ist eine angebliche Verzögerung der geplanten GeForce RTX 5050, die eigentlich das Segment für preisbewusste Käufer bedienen sollte.

Die kommende Blackwell-Einsteigerkarte sollte ursprünglich mit neun Gigabyte Videospeicher und einem 96-Bit-Speicherinterface erscheinen. Warum es jetzt zu Verzögerungen kommt, ist nicht bekannt. Die Rückkehr der RTX 3060 mit zwölf Gigabyte GDDR6-Speicher würde eine pragmatische Lösung darstellen, um die Lücke im unteren Preissegment zeitnah zu schließen.


Produktion bei Samsung statt TSMC

Die Informationen teilte der Leaker MEGAsizeGPU auf X (via WccfTech). Für die Fertigung der älteren Chips greift das Unternehmen früheren Leaks zufolge wohl erneut auf den 8-Nanometer-Prozess von Samsung zurück. Das würde die modernen 5-Nanometer-Kapazitäten beim Auftragsfertiger TSMC entlasten.

Die wertvollen Kapazitäten bei TSMC werden dringend für aktuelle Blackwell-Grafikprozessoren sowie lukrative Hardware für KI-Rechenzentren benötigt. Zudem ist der ältere GDDR6-Speicher auf dem Weltmarkt günstiger zu beschaffen als der neue GDDR7-Standard. Der große Vorteil einer RTX-3060-Neuauflage läge für Kunden in der Speicherausstattung von zwölf Gigabyte, die in dieser günstigen Preisklasse selten ist und die neun Gigabyte der RTX 5050 klar übersteigt.

Alte Technik gegen neue Software

Die RTX 3060 besitzt zudem 3.584 CUDA-Kerne und profitiert von einem 192-Bit-Speicherinterface. Auch in diesen Punkten ist sie der RTX 5050 überlegen. Dem gegenüber steht jedoch die veraltete Technik der Ampere-Generation, die nicht mehr die höchste Effizienz liefert. Die Architektur bietet weder die neuesten Tensor-Kerne noch aktuelle Raytracing-Einheiten. Zudem unterstützt sie viele neuere DLSS-Funktionen zur KI-gestützten Bildverbesserung nicht. Gerade bei modernen Titeln kann das einen spürbaren Leistungsnachteil bedeuten. Käufer einer RTX 3060 müssten hier definitiv Kompromisse eingehen.

Ob das alte Modell für PC-Gamer eine sinnvolle Alternative darstellt, hängt wohl stark von der genauen Preisgestaltung ab. Momentan bleiben jegliche Informationen unbestätigt, da Nvidia eine offizielle Stellungnahme zu diesem Thema bisher strikt ablehnt. Bis zum angeblichen Release im Juni 2026 dauert es aber nicht mehr allzu lange.

Was haltet ihr von Nvidias Strategie, alte Grafikkarten neu aufzulegen? Wie viel würdet ihr maximal für eine RTX 3060 mit zwölf Gigabyte zahlen? Teilt eure Meinung gerne unten in den Kommentaren mit uns!

Zusammenfassung
  • Neue Gerüchte über ein Comeback der RTX 3060 sind aufgetaucht
  • Geplant ist laut Leaks eine Rückkehr der Ampere-Karte im Juni 2026
  • Grund soll die verzögerte Einsteigerkarte RTX 5050 mit 9 GB sein
  • Die 3060 bietet 12 GB GDDR6 und 192 Bit, aber veraltete Ampere-Technik
  • Neue Tensor- und Raytracing-Einheiten sowie DLSS-Features fehlen teils
  • Entscheidend bleibt der Preis, Nvidia selbst bestätigt bislang nichts

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