Security first: AMD will Rust tief in seinen Software-Stack integrieren
Der Chipentwickler AMD will die Programmiersprache Rust zukünftig deutlich tiefer in seine GPU-Software integrieren und dafür ein eigenes Entwicklerteam aufbauen. Dadurch soll die Sicherheit wichtiger Komponenten deutlich steigen.
Harsh Meno, Senior Fellow bei AMD, kündigte die Initiative auf LinkedIn an. Ziel sei es, Rust "tief in den GPU-Stack" zu bringen. Dabei gehe es nicht nur um einzelne Komponenten, sondern auch um die Abstimmung von Hardware und Software sowie um die Entwicklung der GPU-Architektur.
Wie ernst AMD das Vorhaben nimmt, zeigt eine aktuell ausgeschriebene Stelle für einen Softwareentwickler. In der Beschreibung bezeichnet das Unternehmen Rust als eine zentrale technische Ausrichtung für die nächste Generation seiner GPU-Systemsoftware. Der Aufgabenbereich reicht von Compilern und Laufzeitumgebungen über hardwarenahe Software und Firmware bis hin zu Entwicklerwerkzeugen.
Laut AMD soll Rust ausdrücklich nicht nur eine ergänzende Technologie sein. Der zukünftige Mitarbeiter soll vielmehr daran mitwirken, wie die Programmiersprache in besonders sicherheitskritischen und zugleich leistungsrelevanten Teilen des GPU-Stacks eingesetzt wird. Dazu zählen auch Compiler-Unterstützung, Systemschnittstellen, Entwicklungsprozesse und Verfahren zur Überprüfung der Software.
Gleichzeitig deutet die Stellenausschreibung darauf hin, dass AMD nicht nur kurzfristige Projekte verfolgt. Die Entwickler sollen auch an einer langfristigen Architektur dafür arbeiten, wie Rust auf aktuellen und kommenden AMD-Plattformen eingesetzt werden kann.
AMD folgt damit einem allgemeinen Trend in der Chipbranche. Auch Nvidia arbeitet daran, Rust in seine GPU-Software zu integrieren. Ein prominentes Beispiel ist der Linux-Treiber Nova, der vollständig beziehungsweise zu wesentlichen Teilen in Rust entwickelt wird.
Siehe auch:
Suche nach Experten
Der Chipkonzern sucht nach eigenen Angaben ein kleines, spezialisiertes Team, das die Programmiersprache in möglichst vielen Bereichen des GPU-Stacks integrieren soll. Dazu gehören unter anderem Firmware, Treiber, Compiler und Laufzeitumgebungen.Harsh Meno, Senior Fellow bei AMD, kündigte die Initiative auf LinkedIn an. Ziel sei es, Rust "tief in den GPU-Stack" zu bringen. Dabei gehe es nicht nur um einzelne Komponenten, sondern auch um die Abstimmung von Hardware und Software sowie um die Entwicklung der GPU-Architektur.
Wie ernst AMD das Vorhaben nimmt, zeigt eine aktuell ausgeschriebene Stelle für einen Softwareentwickler. In der Beschreibung bezeichnet das Unternehmen Rust als eine zentrale technische Ausrichtung für die nächste Generation seiner GPU-Systemsoftware. Der Aufgabenbereich reicht von Compilern und Laufzeitumgebungen über hardwarenahe Software und Firmware bis hin zu Entwicklerwerkzeugen.
Laut AMD soll Rust ausdrücklich nicht nur eine ergänzende Technologie sein. Der zukünftige Mitarbeiter soll vielmehr daran mitwirken, wie die Programmiersprache in besonders sicherheitskritischen und zugleich leistungsrelevanten Teilen des GPU-Stacks eingesetzt wird. Dazu zählen auch Compiler-Unterstützung, Systemschnittstellen, Entwicklungsprozesse und Verfahren zur Überprüfung der Software.
Langfristiges Vorhaben
AMD verspricht sich davon offenbar vor allem höhere Sicherheit und Zuverlässigkeit bei komplexen Hardware-Software-Systemen. Rust verfügt über Mechanismen zur Speicher- und Typsicherheit, die bestimmte Klassen von Programmierfehlern bereits zur Übersetzungszeit verhindern können. Gerade bei hardwarenaher Software kann dies von Bedeutung sein, da Fehler in Treibern, Firmware oder anderen Systemkomponenten weitreichende Folgen haben können.Gleichzeitig deutet die Stellenausschreibung darauf hin, dass AMD nicht nur kurzfristige Projekte verfolgt. Die Entwickler sollen auch an einer langfristigen Architektur dafür arbeiten, wie Rust auf aktuellen und kommenden AMD-Plattformen eingesetzt werden kann.
AMD folgt damit einem allgemeinen Trend in der Chipbranche. Auch Nvidia arbeitet daran, Rust in seine GPU-Software zu integrieren. Ein prominentes Beispiel ist der Linux-Treiber Nova, der vollständig beziehungsweise zu wesentlichen Teilen in Rust entwickelt wird.
Zusammenfassung
- AMD plant eine tiefe Integration der Sprache Rust in den GPU-Stack
- Ein neues Spezialteam soll die Einführung der Technologie umsetzen
- Senior Fellow Harsh Meno verkündete die neue Initiative auf LinkedIn
- Speicher- und Typsicherheit sollen Programmierfehler früh verhindern
- Die Einsatzbereiche umfassen Firmware, Treiber sowie Compiler-Tools
- Auch der Konkurrent Nvidia setzt für GPU-Software bereits auf Rust
Siehe auch:
Themen:
AMDs Aktienkurs
Neue Downloads
Videos zum Thema AMD
- NiPoGi E3B im Test: Einfaches Mini-PC-Upgrade bringt Überraschungen
- Geekom A9 Max 2026: Mini-PC mit AMDs KI-Plattform im Test
- Ninkear A16 Pro: Großes Notebook mit großer Nachfrage im Test
- Geekom A7: Vielseitiger Mini-PC mit AMD-Ryzen-CPU im Test
- Ninkear S14: Leichtes 14-Zoll-Notebook mit AMD Ryzen im Test
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- South Park ändert für eine Season den Namen, trollt Google und Apple
- Diese 14 Deals lohnen sich: Tiefpreis-Tage bei Media Markt & Saturn
- Security first: AMD will Rust tief in seinen Software-Stack integrieren
- Google Chrome ab sofort mit neuen Versionen im Zwei-Wochen-Takt
- Apples Falt-Smartphone hat neuen Namen, der iPhone Ultra ersetzt
- Umbau: Nvidia GeForce RTX 5070 angeblich bald mit GB203-GPU
- Verschärfte Lage: Microsoft rät, Updates möglichst schnell zu installieren
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!