AMD erhöht die Preise: Prozessoren und Grafikkarten werden teurer
Wer aktuell den Bau eines neuen Rechners plant, muss im vierten Quartal 2026 mit höheren Kosten rechnen. Der Chiphersteller AMD bereitet eine Preiserhöhung für Grafikkarten und Mainboard-Chipsätze vor. Auch Prozessoren könnten teurer werden.
Der Auslöser für die höheren Hardware-Preise liegt beim Auftragsfertiger TSMC. Das taiwanische Unternehmen produziert den Großteil der Siliziumchips für AMD. Da die Kosten für Rohstoffe steigen, hat TSMC die Preise für seine Wafer angehoben. Als sogenannter Fabless-Entwickler ohne eigene Fertigungsanlagen hat AMD kaum Verhandlungsspielraum und muss die gestiegenen Ausgaben kompensieren, um die eigenen Gewinnmargen zu halten.
Wie @harukaze5719 auf der Plattform X (via Wccftech) berichtet, hat AMD seine Partner bereits über die neuen Konditionen informiert. Auffällig ist dabei die Einbeziehung der Mainboard-Chipsätze. Bisherige Preisrunden betrafen meist nur Recheneinheiten. Für Käufer bedeutet das, dass Hauptplatinen künftig teurer werden, da die Platinenhersteller die Mehrkosten in die Endkundenpreise einkalkulieren.
Die Situation bei AMD reiht sich in eine allgemeine Verteuerung des PC-Marktes ein. Wer aktuell einen Rechner zusammenstellt, sieht sich mit mehreren Preistreibern konfrontiert. So verzeichnen Arbeitsspeicher und SSDs seit Monaten steigende Kosten. Auch Kupferkühler und Leiterplatten für Mainboards werden in der Produktion teurer. Konkurrent Intel plant für Oktober 2026 ebenfalls höhere Preise für ausgewählte Prozessoren der Serie Core Ultra.
Wie bewertet ihr die aktuelle Preisentwicklung bei Hardware? Zwingen euch die steigenden Kosten dazu, geplante Upgrades für euren PC zu verschieben, oder investiert ihr trotzdem?
Siehe auch:
- AMD plant Preiserhöhungen von etwa zehn Prozent für diverse PC-Hardware
- Grafikkarten, KI-Beschleuniger und Mainboard-Chipsätze sind betroffen
- Grund sind die gestiegenen Wafer-Preise beim Auftragsfertiger TSMC
- Als Fabless-Entwickler gibt AMD die Mehrkosten direkt an Partner weiter
- Auch für Ryzen-Prozessoren gilt ein Preisanstieg als sehr wahrscheinlich
- Zudem verteuern sich Arbeitsspeicher, SSDs und Mainboard-Leiterplatten
- Konkurrent Intel plant ebenfalls höhere Preise für ausgewählte Prozessoren
Preisanstieg bei AMD-Hardware
Der US-amerikanische Halbleiterhersteller AMD plant für das vierte Quartal 2026 eine Preiserhöhung von rund zehn Prozent für verschiedene PC-Komponenten. Betroffen sind voraussichtlich Grafikkarten, KI-Beschleuniger und Mainboard-Chipsätze. Grund dafür sind gestiegene Produktionskosten in der Lieferkette, die das Unternehmen an Partner und Endkunden weitergibt.Der Auslöser für die höheren Hardware-Preise liegt beim Auftragsfertiger TSMC. Das taiwanische Unternehmen produziert den Großteil der Siliziumchips für AMD. Da die Kosten für Rohstoffe steigen, hat TSMC die Preise für seine Wafer angehoben. Als sogenannter Fabless-Entwickler ohne eigene Fertigungsanlagen hat AMD kaum Verhandlungsspielraum und muss die gestiegenen Ausgaben kompensieren, um die eigenen Gewinnmargen zu halten.
Wie @harukaze5719 auf der Plattform X (via Wccftech) berichtet, hat AMD seine Partner bereits über die neuen Konditionen informiert. Auffällig ist dabei die Einbeziehung der Mainboard-Chipsätze. Bisherige Preisrunden betrafen meist nur Recheneinheiten. Für Käufer bedeutet das, dass Hauptplatinen künftig teurer werden, da die Platinenhersteller die Mehrkosten in die Endkundenpreise einkalkulieren.
Ryzen-Prozessoren im Fokus
Obwohl die aktuellen Berichte Prozessoren der Ryzen-Reihe nicht explizit erwähnen, gilt eine Preissteigerung in dem Segment als wahrscheinlich. Die CPUs von AMD basieren ebenfalls auf der Fertigungstechnik von TSMC und unterliegen somit den gleichen wirtschaftlichen Zwängen. Es ist somit davon auszugehen, dass auch die Kosten für Desktop-Prozessoren im Laufe des vierten Quartals steigen.Die Situation bei AMD reiht sich in eine allgemeine Verteuerung des PC-Marktes ein. Wer aktuell einen Rechner zusammenstellt, sieht sich mit mehreren Preistreibern konfrontiert. So verzeichnen Arbeitsspeicher und SSDs seit Monaten steigende Kosten. Auch Kupferkühler und Leiterplatten für Mainboards werden in der Produktion teurer. Konkurrent Intel plant für Oktober 2026 ebenfalls höhere Preise für ausgewählte Prozessoren der Serie Core Ultra.
Wie bewertet ihr die aktuelle Preisentwicklung bei Hardware? Zwingen euch die steigenden Kosten dazu, geplante Upgrades für euren PC zu verschieben, oder investiert ihr trotzdem?
Siehe auch:
- Neues Leben für Sockel AM4: AMD bringt zwei neue Ryzen-CPUs
- CPU-Marktanteile: AMD unaufhaltsam, Intel verliert in allen Bereichen
- Analysten: AMD soll Fertigung von Chips bei Intel planen
- AMD zieht bei Preisen nach: Radeon-Grafikkarten werden teurer
- Linux-Kernel-Update führt zu Leistungsrückgang bei AMD-GPUs
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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