Tesla Cybercab ohne Lenkrad:
Der Start steht wohl unmittelbar bevor
Tesla steht kurz vor der Veröffentlichung seines autonomen Cybercabs. Das Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedale soll in Kürze erste Fahrgäste befördern. Trotz der konkreten Pläne gibt es jedoch Zweifel an der technischen Umsetzung.
Zunächst sollen Tesla-Mitarbeiter das Cybercab auf öffentlichen Straßen testen. Wenige Tage später plant das Unternehmen, die Fahrzeuge in seinen lokalen Robotaxi-Dienst zu integrieren. Um die Sicherheit bei dem Vorhaben zu gewährleisten, fanden bereits spezielle Schulungen mit örtlichen Rettungskräften statt. Dabei lernten sie, wie sie die autonomen Autos in Notfällen sicher von der Straße bewegen können.
Zudem hinkt das Unternehmen der Konkurrenz beim autonomen Fahren hinterher. Während Tesla in seinen Robotaxi-Zentren bislang rund 380.000 fahrerlose Meilen verzeichnet, kommt der Mitbewerber Waymo bereits auf über 220 Millionen Meilen. Ursprünglich wurde das Cybercab als günstiges Elektroauto für unter 30.000 Dollar (etwa 25.900 Euro) angekündigt. Doch ein Verkauf an Privatpersonen erscheint aufgrund der fehlenden manuellen Steuerung derzeit unrealistisch.
Gleichzeitig bietet die schnelle Internetverbindung den Fahrgästen die Möglichkeit, während der Fahrt Filme zu streamen oder Videospiele zu spielen. Das kann man allerdings eher als PR-Maßnahme für das (quasi-)hauseigene Satelliten-Internet sehen, vor allem wenn man bedenkt, wie kurz eine solche Taxifahrt in der Regel ist.
Aktuell baut der Hersteller das Modell in seiner Fabrik in Texas. Obwohl das System noch Schwächen aufweist, verlost Tesla derzeit unter Nutzern des Robotaxi-Dienstes Einladungen für ein offizielles Launch-Event.
Würdet ihr in ein Auto komplett ohne Lenkrad und Pedale einsteigen? Teilt eure Gedanken und Bedenken zu Teslas autonomen Plänen gerne mit uns in den Kommentaren!
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Siehe auch:
Startschuss in Texas
Der US-Automobilhersteller Tesla plant noch für Ende August den ersten öffentlichen Einsatz seines autonomen Fahrzeugs Cybercab im texanischen Austin. Dort testet das Unternehmen bereits autonome Fahrzeuge, bisher sind es aber im Wesentlichen Serienfahrzeuge, die im autonomen Modus fahren. Das Cybercab wäre ein "echtes" Robotaxi, denn das zweisitzige Elektroauto kommt komplett ohne Lenkrad und Pedale aus.Zunächst sollen Tesla-Mitarbeiter das Cybercab auf öffentlichen Straßen testen. Wenige Tage später plant das Unternehmen, die Fahrzeuge in seinen lokalen Robotaxi-Dienst zu integrieren. Um die Sicherheit bei dem Vorhaben zu gewährleisten, fanden bereits spezielle Schulungen mit örtlichen Rettungskräften statt. Dabei lernten sie, wie sie die autonomen Autos in Notfällen sicher von der Straße bewegen können.
Cybercab: Tesla stellt sein Robotaxi im Video vor
Herausforderung Autonomie
Laut The Information (via Electrek) wies Tesla seine Belegschaft an, sich auf den Start vorzubereiten. Das grundlegende Fahrzeugkonzept birgt jedoch technische Risiken. Da jegliche manuelle Bedienelemente fehlen, funktioniert das Auto ausschließlich in digital abgegrenzten Gebieten, für die das System zuvor streng validiert wurde. Außerhalb der spezifischen Zonen ist das Fahrzeug unbrauchbar.Zudem hinkt das Unternehmen der Konkurrenz beim autonomen Fahren hinterher. Während Tesla in seinen Robotaxi-Zentren bislang rund 380.000 fahrerlose Meilen verzeichnet, kommt der Mitbewerber Waymo bereits auf über 220 Millionen Meilen. Ursprünglich wurde das Cybercab als günstiges Elektroauto für unter 30.000 Dollar (etwa 25.900 Euro) angekündigt. Doch ein Verkauf an Privatpersonen erscheint aufgrund der fehlenden manuellen Steuerung derzeit unrealistisch.
Satelliten-Internet an Bord
Technisch greift das Cybercab auf die gleiche Hardware und Software zurück, die Tesla bereits in Modellen des Typs Model Y in Texas und Florida einsetzt. Um die ständige Erreichbarkeit der autonomen Flotte zu sichern, stattet der Hersteller die neuen Modelle zusätzlich mit Starlink-Antennen aus. Die Satellitenverbindung soll primär die Kommunikation mit dem technischen Support bei möglichen Pannen garantieren.Gleichzeitig bietet die schnelle Internetverbindung den Fahrgästen die Möglichkeit, während der Fahrt Filme zu streamen oder Videospiele zu spielen. Das kann man allerdings eher als PR-Maßnahme für das (quasi-)hauseigene Satelliten-Internet sehen, vor allem wenn man bedenkt, wie kurz eine solche Taxifahrt in der Regel ist.
Aktuell baut der Hersteller das Modell in seiner Fabrik in Texas. Obwohl das System noch Schwächen aufweist, verlost Tesla derzeit unter Nutzern des Robotaxi-Dienstes Einladungen für ein offizielles Launch-Event.
Würdet ihr in ein Auto komplett ohne Lenkrad und Pedale einsteigen? Teilt eure Gedanken und Bedenken zu Teslas autonomen Plänen gerne mit uns in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Tesla plant Ende August den ersten Einsatz des Cybercabs in Texas
- Das autonome Elektrofahrzeug besitzt weder ein Lenkrad noch Pedale
- Zunächst werden Tesla-Mitarbeiter das neue Fahrzeug im Alltag testen
- Wegen fehlender Steuerung fährt das Auto nur in abgesteckten Zonen
- Im Vergleich zur Konkurrenz hinkt Tesla bei autonomen Meilen hinterher
- Starlink-Antennen sichern den Support und bieten Internet für Fahrgäste
Siehe auch:
- Testlauf absolviert: Tesla Cybercab schafft wichtige Probefahrt
- Tesla Cybercab: Batteriegröße, Gewicht und Leistung bestätigt
- Schlappe für Tesla: Trademarks für Robotaxi und Cybercab abgelehnt
- Robotaxi & Lkw: Tesla Cybercab und Semi durch Trump-Zölle in Gefahr
- Teslas autonome Zukunft: Elon Musk stellt Cybercab und Robovan vor
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