Blanker Wahnsinn: Nvidias RTX Pro 6000 kostet jetzt irre 16.000 Dollar
Die Preise für High-End-Grafikkarten kennen derzeit keine Obergrenze. Nvidias Workstation-Flaggschiff kostet nach einer erneuten Preiserhöhung jetzt mehr als mancher Kleinwagen. Die Karte ist damit beinahe doppelt so teuer wie bei ihrem Launch.
Die für professionelle Anwender konzipierte RTX Pro 6000 auf Basis der Blackwell-Architektur kostet ab sofort geschlagene 16.000 Dollar (etwa 13.860 Euro). Damit ist das Modell rund 87 Prozent teurer als zum Launch.
Die Grafikkarte richtet sich primär an Entwickler im Bereich der künstlichen Intelligenz. Der Vorteil des Modells liegt in der hohen Speicherkapazität von 96 Gigabyte GDDR7-VRAM. Zudem verfügt der Grafikchip über wesentlich mehr Recheneinheiten als das aktuelle GeForce-Spitzenmodell, die RTX 5090.
Als Hauptgrund für die Kostensteigerung gilt die weltweite Knappheit bei Speichermodulen. DRAM ist der grundlegende Baustein für den in den Karten verbauten Videospeicher. Die Produzenten der entsprechenden Chips warnen bereits seit Monaten, dass die Kapazitäten der Fertigungsanlagen die hohe Nachfrage aus dem Sektor für künstliche Intelligenz kaum decken können.
Was meint ihr dazu? Sind solche Summen für Profi-Hardware noch gerechtfertigt oder platzt hier bald eine Blase? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Preisschock bei Workstation-GPUs
Gerade erst sind GeForce-Grafikkarten noch einmal teurer geworden. Eine RTX 5090 wird in den USA nun für teilweise 5090 Dollar verkauft. Hierzulande ist unter 4500 Euro ebenfalls so gut wie nichts zu haben. Mit der RTX Pro 6000 hatte Nvidia selbst seine leistungsstärkste Karte vor einigen Wochen im Preis angehoben, obwohl das Modell schon mit einer ursprünglichen UVP von stattlichen 8565 Dollar (etwa 7400 Euro) im September 2025 an den Start gegangen war. Jetzt wird das Flaggschiff sogar noch einmal teurer.Die für professionelle Anwender konzipierte RTX Pro 6000 auf Basis der Blackwell-Architektur kostet ab sofort geschlagene 16.000 Dollar (etwa 13.860 Euro). Damit ist das Modell rund 87 Prozent teurer als zum Launch.
Die Grafikkarte richtet sich primär an Entwickler im Bereich der künstlichen Intelligenz. Der Vorteil des Modells liegt in der hohen Speicherkapazität von 96 Gigabyte GDDR7-VRAM. Zudem verfügt der Grafikchip über wesentlich mehr Recheneinheiten als das aktuelle GeForce-Spitzenmodell, die RTX 5090.
Finanzielle Hürden für Käufer
Allein seit Juni 2026 kletterte der Preis der RTX Pro 6000 damit um weitere 21 Prozent nach oben. Wer die Hardware in großen Stückzahlen für Rechenzentren benötigt, muss das Budget entsprechend anpassen. Die ursprünglichen Vorbestellerpreise von teilweise unter 7700 Dollar (etwa 6650 Euro) wirken aus heutiger Sicht beinahe schon wie ein Schnäppchen.Als Hauptgrund für die Kostensteigerung gilt die weltweite Knappheit bei Speichermodulen. DRAM ist der grundlegende Baustein für den in den Karten verbauten Videospeicher. Die Produzenten der entsprechenden Chips warnen bereits seit Monaten, dass die Kapazitäten der Fertigungsanlagen die hohe Nachfrage aus dem Sektor für künstliche Intelligenz kaum decken können.
Consumer-Markt ebenfalls betroffen
Die angespannte Marktsituation beschränkt sich wie eingangs erwähnt jedoch nicht nur auf professionelle Hardware, sondern betrifft auch private Endkunden. Branchenkenner gehen davon aus, dass das aktuelle Preisniveau noch steigen und dann für mehrere Jahre bestehen bleiben dürfte. Die Hersteller von Speichermodulen haben bereits signalisiert, dass der Bau neuer Fabriken extrem viel Zeit in Anspruch nimmt. Bis dahin müssen Käufer ihre Budgets wohl deutlich aufstocken oder auf neue Hardware verzichten.Was meint ihr dazu? Sind solche Summen für Profi-Hardware noch gerechtfertigt oder platzt hier bald eine Blase? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Nvidia erhöht den Preis der RTX Pro 6000 Grafikkarte auf 16.000 Dollar
- Die professionelle Blackwell-GPU kostet rund 87 Prozent mehr als beim Launch
- Hauptgrund für den Preisanstieg ist der globale Mangel an Speichermodulen
- Die Grafikkarte richtet sich mit 96 Gigabyte VRAM an KI-Entwickler
- Auch Consumer-Modelle wie die GeForce RTX 5090 werden immer teurer
- Experten erwarten, dass das hohe Preisniveau noch Jahre bestehen bleibt
Siehe auch:
- Nvidia & US-Fonds: Finanzkonstrukte für KI in Höhe von 500 Mrd. Dollar
- Benchmark: Nvidia "Superchip" RTX Spark toppt (fast) alle Laptop-CPUs
- Wer soll das bezahlen? Nvidias RTX-Karten droht nächste Preiserhöhung
- RTX 50 SUPER: Grafikkarten sind fertig - Nvidia hält Release aber zurück
- GeForce RTX 5090 SE: Nvidia plant angeblich günstigere Premium-GPU
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