Amazon Leo: Starlink-Konkurrent soll Usbekistan ganz ins Netz bringen
Amazon hat einen ersten großen Kunden für seine Starlink-Alternative Leo gewonnen. Im nach wie vor autoritär regierten zentralasiatischen Land Usbekistan wird Amazon nach eigenen Angaben mit dem staatseigenen Netzbetreiber Uztelecom kooperieren.
In einer Pressemitteilung von Amazon Leo hieß es, dass man mit den Satellitenverbindungen Gegenden bedienen will, in denen es Probleme damit gibt, Internetzugänge mit klassischen terrestrischen Kabelnetzwerken anzubieten. Leo solle dabei die bestehende Infrastruktur von Uztelecom ergänzen, um so Web-Zugang dort zu ermöglichen, wo er besonders benötigt werde, so das Unternehmen.
Amazon hat bisher rund 400 Satelliten ins All gebracht, um damit einen direkten Konkurrenten zu Starlink von Elon Musks Großkonzern SpaceX aufzubauen. Innerhalb der nächsten Jahre will der US-Onlinegigant mehr als 3000 weitere Satelliten in den unteren Erdorbit bringen. SpaceX hingegen hat schon jetzt mehr als 11.000 Satelliten für Starlink in die Umlaufbahn gebracht.
Trotz des Vorsprungs von SpaceX arbeitet Amazon auch hinter den Kulissen daran, seine Satellitendienste auszubauen. Kürzlich hatte man eine Kooperation mit der zweitgrößten US-Fluglinie Delta Airlines verkündet, bei der Leo Internetzugänge per Satellit an Bord seiner Flüge anbieten wird. Außerdem kaufte Amazon die Firma Globalstar, die als Satellitenbetreiber unter anderem die Notfallfunktionen bei Apple-Geräten ermöglicht.
Siehe auch:
- Amazon kooperiert mit Uztelecom für Satelliten-Internet in Usbekistan
- Das Leo-Netz soll Wüsten und abgelegene Bergregionen besser abdecken
- Das Satellitensystem ergänzt die terrestrische Netzinfrastruktur vor Ort
- Bislang wird der Dienst Leo nur intern und mit Testkunden erprobt
- Ein konkreter Starttermin für das Angebot in Usbekistan ist noch offen
- Amazon plant den Ausbau der Flotte auf über dreitausend Satelliten
Uztelecom will mit Amazon Leo Löcher im Netz stopfen
Amazon bringt seinen satellitengestützten Internet-Zugangsdienst Leo in Kooperation mit Uztelecom nach Usbekistan, um dort abgelegene und schwer erreichbare Gegenden über Satellit ans Internet anzubinden. Die Leo-Satelliten sollen vor allem helfen, bergige Gegenden und Wüstengebiete abzudecken, heißt es.In einer Pressemitteilung von Amazon Leo hieß es, dass man mit den Satellitenverbindungen Gegenden bedienen will, in denen es Probleme damit gibt, Internetzugänge mit klassischen terrestrischen Kabelnetzwerken anzubieten. Leo solle dabei die bestehende Infrastruktur von Uztelecom ergänzen, um so Web-Zugang dort zu ermöglichen, wo er besonders benötigt werde, so das Unternehmen.
Leo noch nicht breit verfügbar
Aktuell hat Amazon zwar bereits Satelliten für Leo ins All gebracht, bietet den Dienst aber bis jetzt nicht auf dem freien Markt an. Stattdessen laufen derzeit Tests mit Mitarbeitern und einer Reihe ausgesuchter Unternehmenskunden. Es ist deshalb auch noch unklar, wann Uztelecom und Amazon Leo erstmals Internetdienste über Satellit in Usbekistan anbieten wollen.Amazon hat bisher rund 400 Satelliten ins All gebracht, um damit einen direkten Konkurrenten zu Starlink von Elon Musks Großkonzern SpaceX aufzubauen. Innerhalb der nächsten Jahre will der US-Onlinegigant mehr als 3000 weitere Satelliten in den unteren Erdorbit bringen. SpaceX hingegen hat schon jetzt mehr als 11.000 Satelliten für Starlink in die Umlaufbahn gebracht.
Trotz des Vorsprungs von SpaceX arbeitet Amazon auch hinter den Kulissen daran, seine Satellitendienste auszubauen. Kürzlich hatte man eine Kooperation mit der zweitgrößten US-Fluglinie Delta Airlines verkündet, bei der Leo Internetzugänge per Satellit an Bord seiner Flüge anbieten wird. Außerdem kaufte Amazon die Firma Globalstar, die als Satellitenbetreiber unter anderem die Notfallfunktionen bei Apple-Geräten ermöglicht.
Siehe auch:
- Amazon will mit mehr als 5000 Satelliten Starlink-Telefonie kontern
- Starlink-Konkurrent: Amazon hat genügend Satelliten, um zu starten
- Satelliten-Internet: Amazon übernimmt Globalstar und greift Starlink an
- Apple Sat-SOS-Partner: Amazon will Satellitenbetreiber Globalstar kaufen
- KI-Rechenzentren in Satelliten im All? Amazon hält Idee für Humbug
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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