Nokia: KI verdoppelt Mobilfunknetz-Kapazität ohne neue Hardware
Nokia hat gemeinsam mit Nvidia die nach eigenen Angaben weltweit erste kommerzielle KI-native Plattform für Mobilfunk-Zugangsnetze vorgestellt. Mit der neuen Lösung sollen Mobilfunkbetreiber die Kapazität ihrer Netze deutlich zu steigern können.
Nach Angaben Nokias haben Tests bereits gezeigt, dass sich die spektrale Effizienz durch KI-gestützte Technologien im Funknetz um mehr als 20 Prozent verbessern lässt. Bis zum Jahr 2028 rechnet das Unternehmen sogar mit einer Effizienzsteigerung von mehr als 100 Prozent. Damit könnte sich die nutzbare Kapazität des bereits vorhandenen Frequenzspektrums rechnerisch verdoppeln.
Die neue Plattform soll zunächst in Pilotprojekten erprobt werden. Erste Testeinsätze bei Kunden sind laut Nokia bis Ende 2026 geplant. Die kommerzielle Markteinführung ist für das Jahr 2027 vorgesehen.
Mit der Vorstellung reagieren Nokia und Nvidia auf den wachsenden Bedarf nach leistungsfähigeren Mobilfunknetzen. Angesichts des stetig steigenden Datenaufkommens gilt eine effizientere Nutzung bestehender Frequenzen als wichtiger Hebel, um den Ausbau der Netze wirtschaftlicher zu gestalten.
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Effizientere Nutzung von Frequenzen
Im Mittelpunkt der Plattform steht die Verbindung von Nokias KI-nativer anyRAN-Software mit der Aerial-AI-RAN-Technologie von Nvidia. Künstliche Intelligenz soll dabei die Steuerung und Optimierung der Funknetze übernehmen und vorhandene Frequenzen effizienter nutzen. Der Ansatz zielt darauf ab, den steigenden Datenverkehr in Mobilfunknetzen besser zu bewältigen, ohne dass Netzbetreiber weitere Frequenzbänder erwerben müssen.Nach Angaben Nokias haben Tests bereits gezeigt, dass sich die spektrale Effizienz durch KI-gestützte Technologien im Funknetz um mehr als 20 Prozent verbessern lässt. Bis zum Jahr 2028 rechnet das Unternehmen sogar mit einer Effizienzsteigerung von mehr als 100 Prozent. Damit könnte sich die nutzbare Kapazität des bereits vorhandenen Frequenzspektrums rechnerisch verdoppeln.
Die neue Plattform soll zunächst in Pilotprojekten erprobt werden. Erste Testeinsätze bei Kunden sind laut Nokia bis Ende 2026 geplant. Die kommerzielle Markteinführung ist für das Jahr 2027 vorgesehen.
Grundlage für 6G-Mobilfunk
Nvidia-Chef Jensen Huang bezeichnete KI-gestützte Funkzugangsnetze als grundlegenden Technologiesprung für die Telekommunikationsbranche. Ihm zufolge könnten Mobilfunknetze zukünftig nicht mehr nur der Datenübertragung dienen, sondern zugleich als Infrastruktur für KI-Anwendungen genutzt werden. Gleichzeitig soll die neue Plattform den Grundstein für kommende Mobilfunkgenerationen wie 6G legen, die voraussichtlich noch stärker auf intelligente Netzsteuerung und automatisierte Prozesse setzen werden.Mit der Vorstellung reagieren Nokia und Nvidia auf den wachsenden Bedarf nach leistungsfähigeren Mobilfunknetzen. Angesichts des stetig steigenden Datenaufkommens gilt eine effizientere Nutzung bestehender Frequenzen als wichtiger Hebel, um den Ausbau der Netze wirtschaftlicher zu gestalten.
Zusammenfassung
- Nokia und Nvidia präsentieren eine neue KI-native Mobilfunkplattform
- Die Technologie optimiert Funknetze und nutzt Frequenzen effizienter
- Tests zeigen bereits eine Steigerung der Effizienz um über 20 Prozent
- Bis zum Jahr 2028 soll sich die Netzkapazität rechnerisch verdoppeln
- Erste Testeinsätze bei Kunden sind für das Jahr 2026 angekündigt worden
- Die kommerzielle Markteinführung der Plattform ist für 2027 geplant
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